Die Kirche braucht die Kunst

Ohne die Ausdrucksmöglichkeiten von Sprache, Architektur und Musik wäre das Haus Gottes leer

Regensburg (DT/pow) Schon immer haben Menschen ihre Welterfahrung durch künstlerische Betätigungen überstiegen. Sie näherten sich dem Geheimnis Gottes in Bildern und Zeichen. Kunst entwickelte sich im sakralen Umfeld, überstieg sinnenhafte Erfahrung und brachte so Kunstwerke von einzigartigem Rang hervor.

Nach einem Besuch im Kölner Dom schrieb die Mutter des Philosophen Arthur Schopenhauer: „Das Innere des Doms, eigentlich des Chors, (...) betrat ich zuerst bei dem am Geburtstage des Königs gehaltenen feierlichen Hochamte. Ich sah ihn prangend im vollsten Schmuck kirchlicher Herrlichkeit; Wolken von Weihrauch stiegen zu dem von feierlichen Harmonien durchrauschten Gewölbe empor; eine große Anzahl von Kerzen flammte auf dem Hochaltar, alle Geistlichen waren in vollem Ornate um diesen versammelt. Die ganze kirchliche Feier machte einen so imponierenden Eindruck, dass ich einiger Zeit bedurfte, ehe ich um mich blicken mochte, dann aber schwand all dieser Glanz vor der hohen Herrlichkeit des Tempels selbst, in welchem gefeiert wurde.“ Nun folgt eine abgewogenen Schilderung der feingliedrigen, himmelanstrebenden Architektur, wie wir sie auch hier in Regensburg erleben können und der verschiedenen Kunstwerke. Kathedralraum, Liturgie und die persönliche Stimmung verschmelzen in diesem Bericht von Johanna Schopenhauer an ihren Sohn Arthur zu einem eindrucksvollen Erlebnisgemälde.

Der Raum als Hülle, der Kirchenraum als „Haus Gottes und Pforte des Himmels“, war den Menschen zu allen Zeiten ein großes Anliegen. Ausgehend von dem frühchristlichen Kirchengebäude als „porta caeli“ über das mittelalterliche Gotteshaus, das allgemein als Bild und Gleichnis des Himmels verstanden wurde, ist auf den Zusammenhang von Hülle und Inhalt, Baugestalt und Gehalt des Kirchenbaus zu verweisen. „Der Kultus, diese sich unaufhörlich erneuernde Einigung des Endlichen und Ewigen, Himmlischen und Irdischen, musste auch die äußerliche Gestalt und die innere Gliederung des Gotteshauses entscheidend beeinflussen“, schreibt Alfred Stange und fährt fort: „Die Mysterienfeier, diese Vergegenwärtigung des Urmysteriums der Menschwerdung, des Leidens und der Auferstehung Christi, war nicht nur treibende Ursache und Kraftquelle des gottgeeinten, übernatürlichen Lebens, sondern auch die treibende Ursache der Gestaltung und Umgestaltung des christlichen Gotteshauses.“

Die materielle Kirche wurde als ein Abbild der großen geistigen verstanden. Das Kirchengebäude trat aus der Masse der profanen Gebäude heraus und wurde als Abbild des Himmlischen Jerusalems begriffen. Neben dieser architektonischen und künstlerischen Visualisierung der Nähe Gottes durch die geschichtliche Entwicklung bis hin zur eschatologischen Vollendung, ist die Feier der Liturgie Mitte und Höhepunkt der in der Kirche zusammenkommenden Gemeinschaft der Gläubigen.

In der Einleitung zur Konstitution über die heilige Liturgie des Zweiten Vatikanischen Konzils wird die Bedeutung der Liturgie wie folgt zusammengefasst: „In der Liturgie, besonders im heiligen Opfer der Eucharistie, ,vollzieht‘ sich ,das Werk unserer Erlösung‘, und so trägt sie in höchstem Maße dazu bei, dass das Leben der Gläubigen Ausdruck und Offenbarung des Mysteriums Christi und des eigentlichen Wesens der wahren Kirche ist, zugleich göttlich und menschlich zu sein, sichtbar und mit unsichtbaren Gütern ausgestattet, voll Eifer der Tätigkeit hingegeben und doch frei für die Beschauung, in der Welt zugegen und doch unterwegs; und zwar so, dass dabei das Menschliche auf das Göttliche hingeordnet und ihm untergeordnet ist, das Sichtbare auf das Unsichtbare, die Tätigkeit auf die Beschauung, das Gegenwärtige auf die künftige Stadt, die wir suchen.“ Raum, Ausstattung, Geräte und Gewänder dienen dazu, den Menschen in seiner Lebenswirklichkeit abzuholen und in das Heilshandeln Gottes hineinzuführen. Einerseits sucht der Mensch die ihm mögliche künstlerische Ausdrucksform, andererseits versucht er darin einen Abglanz der Wirklichkeit Gottes zu vermitteln. In der Feier der Liturgie rundet sich das Gesamtkunstwerk menschlichen kulturellen Schaffens zum Heilshandeln Gottes an uns. Deshalb kulminieren im Gottesdienst die menschlichen Künste und finden darin ihre höchste Vollendung. Dies formuliert den Anspruch und die Verpflichtung. Einen besonderen Stellenwert haben dabei innerhalb der liturgischen Feier das Wort und die Musik. Die Offenbarung Gottes durch das Wort gewinnt innerhalb der Menschwerdung Gottes durch Jesus Christus eine unüberbietbare Mitte. Formuliert der Johannesprolog: „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott“. so nimmt der logos menschliche Gestalt an: „Und das Wort ist Fleisch geworden.“

Das Wort spielt sowohl in den alttestamentlichen wie neutestamentlichen Texten eine große Rolle. Im Monat Oktober hat sich die 12. Weltbischofssynode drei Wochen lang mit dem Wort Gottes im Leben und in der Sendung der Kirche befasst und die Bedeutung für uns erneut eindringlich herausgestellt.

Viele biblische Texte sind von hohem künstlerischen Wert und starker lyrischer Ausstrahlung. Die Psalmen zählen mit zu den ausdrucksstärksten Kunstformen. Aber auch viele neutestamentliche Passagen – wie beispielsweise die Apokalypse – sind voll sprechender Bilder in künstlerisch geformten Sätzen. Ziel all dieses Sprechens von Gott und den Menschen ist die Übersteigung menschlicher geschöpflicher Erfahrung in den Offenbarungsraum Gottes hinein. Es geht dabei immer um Inspiration, die Erfahrung des Geistwirkens in unserem Leben und die Wahrnehmung des Himmels in dieser Weltzeit. Der Musik kommt ebenfalls ein besonderer Stellenwert zu. Sie ist nicht schmückendes Beiwerk, sondern Trägerin der Liturgie. So heißt es im „Sacrosanctum Concilium“: „Die überlieferte Musik der Gesamtkirche stellt einen Reichtum von unschätzbarem Wert dar, ausgezeichnet unter allen übrigen künstlerischen Ausdrucksformen vor allem deshalb, weil sie als der mit dem Wort verbundene gottesdienstliche Gesang einen notwendigen und integrierenden Bestandteil der feierlichen Liturgie ausmacht.“

Rainer Maria Rilke hat in einem Vers seines Gedichtes „An die Musik“ das Wesen der Musik aufleuchten lassen: „Musik – Du Sprache wo Sprachen enden“. Gerade die Musik, die nach Heinrich Heine „zwischen Materie und Geist, zwischen Zeit und Ewigkeit steht“, vermag den Menschen in seinem Innersten zu berühren und über sich hinauszuheben. Zugleich aber hat die Musik innerhalb des Gottesdienstes die Möglichkeit, den Bogen zwischen der unsichtbaren himmlischen und der sichtbaren und hörbaren irdischen Liturgie zu schlagen. Wenn in der Heiligen Schrift von der himmlischen Liturgie die Rede ist, dann doch vornehmlich im Zusammenhang mit der Musik.

Mit dem Beginn der Neuzeit löste sich im Abendland die Kunst – wie auch die Philosophie – aus ihrer kirchlichen Beheimatung. Sie wollte nicht länger „Dienerin der Theologie“ sein. Zwar versuchte der Barock noch einmal, Kunst und Religion miteinander zu versöhnen, aber Richard Seewald konstatierte, dass es der Kunst nicht gelungen sei „das Irdische in den Himmel emporzureißen, eher zog sie den Himmel auf die Erde herab.“

Ein weiterer Sprung ergab sich im 19. Jahrhundert, als sich die Kunst aus dem selbst gewählten Elfenbeinturm des Akademismus löste und auf die Straße ging, um von den Menschen verstanden zu werden. Jetzt brach eine Kluft des Unverständnisses auf, die das Verstehen des Kunstwerkes so erschwerte, dass de facto oft ein zeitlicher Generationenabstand nötig ist, damit breite Kreise ein Kunstwerk rezipieren können. Diese durchaus im autonomen Kunstverständnis beheimatete Problematik gewinnt eine weitere Problemfacette durch die Entwicklung im zeitgenössischen Theater, das sich – nach einem Ausspruch vom Hellmuth Matiasek – aus der Rolle der Dienerin der Literatur löste und autonom wurde: „Der Clown emanzipierte sich vom Zirkusdiener zum Direktor.“

In den letzten einhundert Jahren wurde der Dialog zwischen der Kirche und der zeitgenössischen Musik – ebenso wie in der bildenden Kunst – nur mühsam geführt. Die zu Beginn des 19. Jahrhunderts enge Anlehnung der Kirche an den neoromanischen und neogotischen Baustil, die außerordentlich starke Betonung der Gregorianik – sicherlich aus der Sorge um die innere Einheit der weltumspannenden ,ecclesia catholica‘ – mag dazu wesentlich beigetragen haben.

Mit dem Zweiten Vaticanum vollzieht sich ein Wandel: Der Mensch rückt noch mehr in den Blick. Er muss in seiner Lebenswirklichkeit abgeholt werden. Der Theologie kommt die Aufgabe zu, den Menschen mit seinen Fragen im Blick auf sein Heil abzuholen und in den Raum Gottes hineinzuführen. Kunst – in welcher Form auch immer – soll nicht museal im Kirchenraum behandelt werden. Sie soll vielmehr in ihrer Eigenwirksamkeit erkannt und gefördert werden. Dabei gibt es keinen gesamtkirchlich gültigen Stil mehr. Zwar sagt das Konzil: „Der Schatz der Kirchenmusik möge mit größter Sorgfalt bewahrt und gepflegt werden, besonders an den Kathedralkirchen.“ Aber es heißt auch: „Dabei billigt die Kirche alle Formen wahrer Kunst, welche die erforderlichen Eigenschaften besitzen, und lässt sie zur Liturgie zu.“

Johannes Paulus II. hat bei seinem ersten Deutschlandbesuch 1980 vor den im Münchener Herkulessaal versammelten Künstlern und Publizisten gesagt: „Wenn die Kirche auf das ,Aggiornamento‘ bedacht ist, auf das Heutigwerden des christlichen Glaubens, seiner Weisungen und Verheißungen, dann ist zu sagen: Nirgends wird die Situation, das Lebensgefühl, aber auch der Fragehorizont des heutigen Menschen so eindrucksvoll dargestellt wie in der heutigen Kunst und Publizistik. Darauf ist die Kirche verwiesen und angewiesen. Wenn der christliche Glaube als Wort und Antwort für die Menschen vermittelt werden soll, dann müssen die Fragen dazu genannt und bewusst gemacht werden. – Die Kirche braucht die Kunst.“ Die Kirche ist ohne die Ausdrucksformen der Sprache, der Musik, der Architektur und der bildenden Kunst, die gleichermaßen uneigentliche und angemessene Formen des Redens über Gott sind, zu leicht formelhaft und leer. Außerdem ist eine Partizipation an der zeitgenössischen Kunst und Kultur für jeden der in der Verkündigung Stehenden ein unverzichtbarer Erfahrungshorizont seismographisch deutlich gemachter gesellschaftlicher Vorgänge. Wie sehr zeitgenössisches Kunstschaffen im Zusammenklang mit dem Kirchenbau und der Liturgie möglich sind, sollen zwei Ereignisse aus der jüngeren Vergangenheit belegen:

Uwe Appold, ein norddeutscher Künstler, hat zu den fünf klassischen Teilen der heiligen Messe – Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei – große Tableau-Bilder gemalt, die während der Uraufführung der Missa op. 61 von Thomas Schlee in der Düsseldorfer Kirche St. Sakrament ausgestellt wurden. Zur selben Zeit befanden sich im Untergeschoss der Kirche zahlreiche Arbeiten junger Menschen, die sie dort vom 8. bis 13. August 2005 im Blick auf den Weltjugendtag in Köln zum Projekt ,Missa‘ unter Anleitung des Künstlers Uwe Appold und unter der spirituellen Begleitung der Schriftstellerin Sr. Hedwig Walter OSB gemalt hatten. Hier war mit Erfolg der Versuch gestartet worden, die abstrakte Bildwelt eines Künstlers mit einer zeitgenössischen Messkomposition in die Liturgie hinein zu integrieren. Die Beschäftigung der Jugendlichen, dasselbe Thema der heiligen Messe in die eigene unmittelbare Erfahrung und in die Gemeinschaft mit anderen kreativ-spirituell zu befördern, war ein weiterer erfolgreicher Schritt.

Ein besonders eindrucksvolles Erlebnis des Zusammenspiels der Künste im Gottesdienst hatten viele Menschen sowohl am Vorabend des Epiphaniefestes 1997 als auch 2001 in der Kölner Kirche St. Maria im Kapitol, als wohl zum ersten Male in der Geschichte der h-moll Messe von Johann Sebastian Bach (1685–1750) in eine Messfeier integriert worden war. Entgegen der vielfach geäußerten Kritik, dass Einzelteile dieser Messkomposition zu ganz unterschiedlichen Lebenszeiten Bachs komponiert, nur konzertant aufgeführt werden könnten, schrieb ein Liturgiewissenschaftler angesichts der Kölner Messfeier, dass diese Komposition erst „in der Liturgie ihre eigentliche Sinndimension entbirgt“.

Die jeweils überaus zahlreichen Besucher der Basilika zeigten schon durch ihr Stehvermögen über dreieinhalb Stunden hinweg, dass sie diese Musik in einer entsprechend gestalteten Liturgie erleben wollten. Über einhundert Ministranten zogen mit Kerzen und Weihrauch in entsprechenden Prozessionen Wege durch die volle Kirche und gaben dem ,heiligen Spiel‘ festlichen Ausdruck. Es sollte nicht ein musikalisches Übergewicht das Geheimnis des liturgischen Vollzuges zurückdrängen. Im Gegenteil: Raum, Musik und Liturgie sollten das ihnen innewohnende Mysterium erlebbar machen und so neu entschlüsseln.

Der Kirchenraum von St. Maria im Kapitol ist ein über der römischen kapitolinischen Trias errichtetes Kölner Marienheiligtum. Die zu einer Drei-Konchenanlage erweiterte Basilika geht auf die konstantinische Geburtskirche von Bethlehem zurück. Als Urbild eines solchen Dreipasschores verweist das Bauwerk auf die Dreieinigkeit. Die Harmonie dieses Gebäudes, die bestimmt ist vom Zusammenspiel von Zahl, Maß und Gewicht – einer geometrischen Gesetzmäßigkeit, die später an den französischen Kathedralschulen von Reims, Beauvais, Chartres und Paris als göttliche Wissenschaft gelehrt wurde – verweist im Erfassen der vorgegebenen Gesetzmäßigkeiten auf Gott zurück.

Ähnliches geschieht in der Komposition der h-moll Messe von Johann Sebastian Bach. Der bewusste Gebrauch der Zahlensymbolik und die entsprechende Verwendung der Instrumente und Stimmen verweisen in der „Auslotung der satztechnischen Möglichkeiten, die die schöpfungsmäßig vorgegebenen Ordnungen und Gesetze der Musik in sich bergen“ auf eine symbolische Glaubensaussage, die wie Offenbarungsspuren Gottes auch in unserer Zeit aufleuchten. Ausgehend von der Zahl Eins für den einzigen Gott über Drei für die Dreieinigkeit, Vier für die irdische, geschöpfliche Wirklichkeit, spannt sich ein kaum auslotbarer mystischer Zahlen- und Farbklang, der bis in die einzelnen Takte der Komposition hinein Leib gewinnt. Das Credo, siebenstimmig angelegt, ist ein Hinweis auf die Verschmelzung von himmlischer (Zahl Drei) und irdischer Wirklichkeit (Zahl Vier) als Einheit von unsichtbarer und sichtbarer Realität. Der zweite Teil des Credos hat zwei mal sieben Takte. Der Oktavraum wird in sieben Schritten durchmessen. Bei dem Bekenntnis „et incarnatus est“ wird der moll-Dreiklang als Ausdruck für die Erniedrigung in die Menschwerdung hinein gewählt, bei der Auferstehung der Dur-Dreiklang in die Aufwärtsbewegung gefunden. Bei der Präfation stoßen wir immer wieder auf die Zahlen Drei und Sieben: Drei Trompeten, drei Oboen, drei Violinen, drei Stimmen erklingen im Oberchor, drei Unterstimmen gibt es. Die sechsflügeligen Seraphim ruft er mit drei mal sechs Schlägen auf. Die dieser romanischen Kirche zugrunde liegende Symmetrieform, die besonders auch wieder in der Barockzeit gestalterisches Element der Architektur war, ist ebenso Grundlage der Bach'schen Musikschöpfung.

Über alles in der Forschung analysierbare Geschehen hinaus bleibt immer ein ,Rest‘, der sich intellektuellem Begreifen entzieht, ja, dieses übersteigt. So bekannte der 1999 verstorbene Musikwissenschaftler Heinrich Eggebrecht: „je mehr ich (von Bach) wissen wollte und das Wissen anderen zu vermitteln suchte, desto deutlicher erkannte ich, dass bei aller Wissenssuche ein Rest bleibt, den das Wissen nicht erreichen kann. Und je älter ich wurde, desto größer wurde dieser Rest und desto klarer wurde mir, dass in ihm, in diesem nicht Erreichbaren, die Hauptsache gelegen ist, das Wichtigste und Wesentliche.“

Mögen sich historische Entfaltung der Messfeier, Aufbau und Erschließung derselben zu einem intellektuellen Begreifen zusammenfügen – ich verweise nur auf die vier Teile der h-moll Messe, das viergliedrige Gotteshaus von St. Maria im Kapitol und den viergliedrigen Aufbau der liturgischen Messfeier – Gott, das Geheimnis selbst bleibt einem tieferen, ganzheitlichen Erleben vorbehalten, dem wir uns nur nähern, wenn wir unsere Seele öffnen.

„Die Liturgie ist in unserem Leben kein isoliertes Zwischenspiel“ – heißt es im Einführungstext zum Messbuch – „wir sollen sie als lebendige Mitte begreifen.“ Und so wie der Ort für die Messfeier die versammelte Gemeinde der Gläubigen ist, die Versammlung aber mehr als die Summe der Einzelnen ist, so übersteigt auch das Erleben der Liturgie – und darin eingebettet die Musik – die intellektuell aufschlüsselbaren Einzelelemente.

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