Die Hilfe der Heiligen

Ansprache des Heiligen Vaters beim Regina Coeli am 26. April 2009

Liebe Brüder und Schwestern!

Während wir uns allmählich dem Ende dieser feierlichen Eucharistiefeier nähern, möchte ich Euch allen, die Ihr persönlich kommen wolltet, um den neuen Heiligen die Ehre zu erweisen, meinen herzlichen Gruß aussprechen. Ich drücke vor allem der Abordnung der italienischen Regierung und den anderen zivilen Behörden, besonders den Bürgermeistern und Präfekten der Städte der vier Italiener, die heute zur Ehre der Altäre erhoben worden sind, meine Dankbarkeit aus. Ich begrüße die Abordnung des Malteserordens. Herzlich danke ich den zahlreichen Pilgern, die aus vielen Teilen Italiens gekommen sind. Ich wünsche mir, dass diese Pilgerfahrt – gelebt im Zeichen der Heiligkeit und bestärkt durch die Gnade des paulinischen Jahres – jedem helfen möge, mit größerer Freude und größerer Begeisterung zum endgültigen „Ziel“ zu „jagen“, zum „Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt“ (vgl. Phil 3, 13).

In diesem Zusammenhang möchte ich gerne auch den Tag der „Universita Cattolica del Sacro Cuore“ (der Katholischen Universität vom Heiligen Herzen) erwähnen, der heute gefeiert wird. Fünfzig Jahre nach dem Tod ihres Gründers, Pater Agostino Gemelli, wünsche ich mir, dass die Katholische Universität seinen Stiftungsprinzipien immer treu bleiben möge, um den jungen Generationen weiterhin eine gute Ausbildung anbieten zu können.

Die Pilger deutscher Sprache begrüßte der Papst mit den Worten:

Ein herzliches Grüß Gott sage ich den Pilgern deutscher Sprache; besonders heiße ich heute die Studentenverbindung Capitolina willkommen. Die neuen Heiligen helfen uns bei der Betrachtung des Heilswirkens Christi: Nuno Álvares Pereira zeigt uns das göttliche Kind im Arm seiner jungfräulichen Mutter; Arcangelo Tadini führt uns zur Heiligen Familie in Nazareth, Bernhard Tolemei vergegenwärtigt uns das Geschehen am Ölberg, vor dem Geheimnis der Eucharistie hält Gertrud Comensoli inne und Caterina Volpicelli weist auf das heiligste Herz Jesu hin, in dem Gottes unergründliche Liebe sichtbar ist. Wie diese Heiligen wollen wir uns aufmachen, um Gott näherzukommen und so auch den Menschen nahe zu sein. Der Herr segne euch und begleite euch auf allen Wegen!

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