Deutsche Hirten reisen gemeinsam nach Rom

Bonn (DT/KNA) Die deutschen katholischen Bischöfe reisen vom 16. bis 20. November zu ihrem sogenannten Ad-Limina-Besuch nach Rom. Geplant sind Audienzen beim Papst, Gespräche in der Römischen Kurie und Gottesdienste. Bei den traditionellen Besuchen „ad limina Apostolorum“ (an den Apostelgräbern) berichten die Bischöfe eines Landes dem Papst und den römischen Kurienbehörden über aktuelle Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft sowie über die Entwicklung der Seelsorge. Eigentlich sollen die Bischöfe eines Landes alle fünf bis sieben Jahre gemeinsam nach Rom reisen. Der letzte Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe fand allerdings bereits 2006 statt. Für den jetzigen Besuch war ursprünglich ein Termin im September vorgesehen. Die Visite wurde allerdings wegen der Papstreisen in die USA und nach Kuba sowie die anschließende Weltfamiliensynode im Oktober verschoben. Wie die Deutsche Bischofskonferenz am Mittwoch in Bonn weiter mitteilte, gewährt Papst Franziskus den deutschen Bischöfen drei Audienzen, wobei sich verschiedene Kirchenprovinzen für die Audienzen zusammengeschlossen haben. Die Abschlussaudienz für alle Mitglieder der Konferenz ist für den 20. November geplant. Zum Besuch der Römischen Kurie gehören vor allem auch die Eucharistiefeiern der Bischöfe in den vier Patriarchalbasiliken Roms.

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