Würzburg

Corona-Exerzitien: Gottes Arznei gegen den Untergang

“Nichts tut Gott, der Herr, ohne dass er seinen Knechten, den Propheten, zuvor seinen Ratschluss offenbart” (Amos 3:7).

Wiederholen wir nicht den Fehler von Fatima
Alle sollen doch wieder zum Kreuz zurückkehren, nur dann kann Friede und Ruhe sein! Foto: Arno Burgi (ZB)

“Nichts tut Gott, der Herr, ohne dass er seinen Knechten, den Propheten, zuvor seinen Ratschluss offenbart” (Amos 3:7). Diesem Prinzip ist Gott nicht nur im  Alten Testament  treu geblieben, als er Israel den durch die eigenen Sünden herbeigeführten Untergang zuvor durch seine Propheten verkündete. Er wollte seinem Volk die Möglichkeit geben, durch Umkehr die drohende Katastrophe abzuwenden. Auch in der jüngeren Kirchengeschichte hat Gott nicht anders gehandelt. Das berühmteste Beispiel dafür ist ganz sicher die Botschaft von Fatima. Durch Buße, Umkehr und die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens, hätten der zweite Weltkrieg, der Holocaust, die Ausbreitung des Kommunismus, die Vernichtung ganzer Nationen und die beispiellose Christenverfolgung des vergangenen Jahrhunderts verhindert werden können. Hundert Jahre später lesen sich die Prophezeiungen von Fatima wie das Drehbuch für das zwanzigste Jahrhundert. 

Alle sollen zum Kreuz zurückkehren

Weniger bekannt ist eine ebenfalls kirchlich anerkannte Marienerscheinung in Amsterdam, aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts, deren Botschaft bis heute hoch aktuell ist. Auch dort wurden der Seherin in symbolischen Visionen die Ereignisse der jüngeren und noch ausstehenden Geschichte gezeigt (z.B. die Teilung Koreas und Deutschlands, das II. Vatikanische Konzil, die Mondlandung, die Entfernung der deutschen Katholiken von Rom, etc.). Maria, die sich dort als Frau, bzw. Mutter aller Völker vorstellte, sprach von einem geistigen Kampf, der zum moralischen Verfall der Menschheit und daraus resultierenden Naturkatastrophen, Hungersnöten und Kriegen führen würde. Doch gab sie auch hier zusammen mit der Prophetie zugleich das Mittel zur Abwendung all dieser Ereignisse: „Alle sollen doch wieder zum Kreuz zurückkehren, nur dann kann Friede und Ruhe sein!“ Vor dem eigenen Kreuz und in der eigenen Sprache sollen die Menschen auf dem gesamten Erdkreis ein einfaches und kurzes Gebet sprechen:  Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende jetzt Deinen Geist über die Erde. Lass den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker, damit sie bewahrt bleiben mögen vor Verfall, Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die selige Jungfrau Maria, unsere Fürsprecherin sein. Amen. Wenn wir dieses einfache Mittel ergreifen und die Liebe bis zum Äußersten üben, so die Botschaft der Frau, dann werden auch „die Großen keine Chance haben“ und ihr Sohn wird uns erhören. „Verbreite das doch!“, drängt sie die Seherin, „sonst gerät die Welt in Verfall, sonst vernichtet sich die Welt selbst. Ansonsten werden immer wieder Kriege kommen, und die Vernichtung wird andauern.“ 

Wiederholen wir nicht den Fehler von Fatima, hören wir auf die Mutter aller Völker und helfen wir ihr, durch das treue Nachsprechen dieses schlichten Gebetes und die Übung der wahren Nächstenliebe, die Welt und die Seelen zu retten. Es liegt in unseren betenden Händen, diese und künftige Pandemien zu besiegen und noch Schlimmeres zu verhindern.  

Die Printausgabe der Tagespost vervollständigt aktuelle Nachrichten auf die-tagespost.de mit Hintergründen und Analysen. Kostenlos erhalten Sie die aktuelle Ausgabe hier.