Christliches Viertel in Damaskus angegriffen

Granantenangriffe auf ein vorwiegend von Christen bewohntes Viertel in der syrischen Hauptstadt Damaskus zeigen, dass der Syrien-Konflikt noch immer in Gang ist.
Foto: Wikicommons | Blick über die syrische Hauptstadt Damaskus.

Ein vorwiegend von Christen bewohntes Viertel in der syrischen Hauptstadt Damaskus ist beschossen worden. Eine Granate habe am Montag Schäden an der maronitischen Bischofskirche verursacht, meldet der Pressedienst Fides. Der Vorfall belege, dass der Syrien-Konflikt noch in Gang sei. Eine libanesische Website meldete, der Angriff auf das Viertel Bab Tuma im Osten der Altstadt sei von islamistischen Rebellen ausgegangen. In den vergangenen Tagen habe es wiederholt Luftangriffe auf Orte in der Umgebung von Damaskus gegeben, die noch in der Hand regierungsfeindlicher Kämpfer seien, so Fides unter Berufung auf örtliche Kontakte. Unterdessen bombardierte die israelische Luftwaffe am frühen Dienstagmorgen einen Außenposten syrischer Regierungstruppen nahe der Hauptstadt. Über Personenschäden gab es zunächst keine Berichte.

DT/KNA/Fides

Weitere Artikel
Themen & Autoren
Syrischer Bürgerkrieg

Kirche