Bücher: Was Augustinus über die Liebe dachte

„Liebe, und was Du willst, das tu!“, sagt Aurelius Augustinus (354–430), Bischof von Hippo Regius (heute Annaba in Algerien) im römischen Nordafrika. Denn was man mit Liebe tut, ist recht getan. Augustinus hat sich in einer Zeit äußerer und innerer Bedrängnis mit einer Vielzahl auseinanderstrebender christlicher Glaubensgemeinschaften und Philosophien auseinandergesetzt. Als Gottsucher hat er ernsthaft und ruhelos um die Wahrheit gerungen. Im Laufe seines Lebens hat er immer mehr die zentrale Bedeutung der Liebe entdeckt. Aufgrund seiner zahlreichen Schriften wurde er der prägende Theologe der lateinischen Westkirche. Er hat ein umfassendes Werk hinterlassen, durch das er bis heute Menschen an seinen Glaubens- und Lebenserfahrungen teilhaben lässt. Dieses Buch bringt eine Auswahl davon. Die Texte sind dem Kirchenjahreskreis zugeordnet und können entsprechend nach dem Kalendarium gelesen werden. Helmut Starrach reiste auf den Spuren von Augustinus und beschäftigte sich mit dem Freskenzyklus in der Augustinerkirche in San Gimignano (Toskana). Benozzo Gozzoli stellte 1464–1467, also bereits tausend Jahre nach Augustinus‘ Tod, wichtige Ereignisse im Leben des Heiligen dar. Das Buch kombiniert die Texte mit einer Auswahl der Fresken, ergänzt durch Impressionen der nordafrikanischen Landschaft und der Orte, an denen Augustinus gelebt und gewirkt hat, zum Beispiel Karthago, Thagaste, Hippo Regius und Cirta. DT/pd

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