Boom stellt Bischofswort zur Familie in Aussicht

Würzburg (DT/KNA) Der Würzburger Weihbischof Ulrich Boom hat ein Wort der deutschen Bischöfe im Nachgang zum päpstlichen Schreiben „Amoris laetitia“ in Aussicht gestellt. Darin würden sie Papst Franziskus jedoch nicht kommentieren, „das gehört sich nicht“, sagte Boom am Freitagabend in Würzburg vor der Herbstvollversammlung des Landeskomitees der Katholiken in Bayern. Es werde aber ein „Wort der Ermutigung von Gemeinden und Priestern geben, die eigene Verantwortung wahrzunehmen“, sagte Boom mit Blick auf den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Boom sagte zu dem Problem, er persönlich würde sich wünschen, „dass Priester in unseren Gemeinden ein barmherziges Ohr und ein barmherziges Auge haben“. Dies sei auch eine „Frage der Herzensbildung“. Die Kirche müsse wieder neu lernen, „die Wirklichkeit wahrzunehmen, nicht nur die schönen Seiten des Lebens“. Boom äußerte sich in seiner Eigenschaft als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für das vom Papst ausgerufene Heilige Jahr zum Thema Barmherzigkeit, das gerade zu Ende gegangen ist.

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