Bonner Jesuitenschule stellt Leitlinien vor

Bonn (DT/KNA) Als erste deutsche Jesuitenschule verfügt das Aloisiuskolleg in Bonn über eigene Leitlinien gegen Missbrauch. Das 23-seitige Papier wurde am Freitag vorgestellt. Es tritt ab sofort in Kraft und soll ein „Klima der Offenheit und Transparenz“ schaffen, in dem Kinder und Jugendliche „angst- und gewaltfrei leben und lernen können“, wie es im Vorwort heißt. Zugleich betonte Schulleiter Bernd Wißmann, dass auch die beiden anderen Gymnasien des Ordens, Sankt Blasien im Schwarzwald und das Canisius-Kolleg in Berlin, seit längerem konkrete Maßnahmen im Kampf gegen Missbrauch ergriffen hätten. Das Aloisiuskolleg mit seinen aktuell 850 Schülern war zu Jahresbeginn im Zuge des bundesweiten Missbrauchsskandals an kirchlichen Einrichtungen in die Schlagzeilen geraten. Die bislang bekannt gewordenen Vorwürfe an der Schule beziehen sich auf den Zeitraum von den 50er Jahren bis zum Jahr 2008.

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