Mombasa

Schwaderlapp schildert Impressionen aus Kenia in der Tagespost

Der Kölner Weihbischof berichtet in der Tagespost exklusiv von seiner Tätigkeit als Seelsorger in Kenia. Dabei lernt er die Nöte der Menschen im Alltag kennen.
Kölner Weihbischof Schwaderlapp
Foto: Arne Dedert (dpa) | In Likoni, einem Stadtteil Mombasas, trifft Schwaderlapp auf Margret. Sie ist seit mehr als 15 Jahren Witwe und lebt vom Verkauf von Geflügel, das sie züchtet.

Seit Oktober arbeitet der Kölner Weihbischof Dominik Schwaderlapp im Erzbistum Mombasa als Fidei-Donum-fidei-Priester. Dort gehört Jesus Christus ganz selbstverständlich zum Alltag der Gläubigen. Die Erzdiözese Mombasa verhilft Menschen mit Mikrokrediten – weniger als 100 Euro – wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen.

Schwaderlapp muss aufmunternde Worte sprechen

Ein Besuch bei einer Darlehensempfängerin führt ihn nach Likoni, einem Stadtteil Mombasas. In einem winzigen Haus wohnt Margret. Sie ist seit mehr als 15 Jahren Witwe und lebt vom Verkauf von Geflügel, das sie züchtet. Den Mikrokredit hat sie in den Ankauf von Futter investiert. Damit wurden für den Augenblick erst einmal die Kosten gesenkt und somit der Ertrag beim Verkauf der Hühner erhöht. Diesen hat sie investiert um die „Produktion“ zu erhöhen. So konnte sie ihr Einkommen nachhaltig steigern. Die Erträge liegen bei deutlich unter 1000,- Euro pro Monat. Mit einem gewissen Stolz zeigt sie, was sie erreicht hat und dankt für die Hilfe, die es ihr ermöglicht hat, wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen.

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Aber die betagte Margret erzählt auch von ihren Nöten. Im vergangenen Jahr hat sie einen schweren Beinbruch erlitten, der eine neue Operation in naher Zukunft erfordert. Zudem hatte sie in den letzten Monaten schwer unter dem Dengue-Fieber zu leiden, dass ihre Kräfte nahezu aufgezehrt hat. Und die Hühnerzucht ist auch kein „Selbstläufer“. Recht spontan wurde Schwaderlapp gebeten, ihr ein aufmunterndes Wort zu sagen.  DT/reg

Wie die Begegnung Weihbischof Schwaderlapps weiter verlaufen ist, berichtet er in seinem Beitrag in der Tagespost.

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