Bischöfe: Streng gegen Missbrauch vorgehen

Rom (DT/KNA) Die Italienische Bischofskonferenz hat abermals ihren Willen zu einem entschiedenen Vorgehen gegen sexuellen Missbrauch durch Kleriker bekräftigt. Man müsse den Weg der Reinigung mit Entschlossenheit fortsetzen, heißt es im Abschlussdokument des Ständigen Rates der Bischofskonferenz, das am Freitag in Rom veröffentlicht wurde. Die Bestimmungen des Heiligen Stuhls zur Ahndung sexuellen Missbrauchs müssten konsequent angewendet werden. Zudem kündigten die Bischöfe eine sorgfältigere Auswahl der Priesteramtskandidaten sowie eine umfassendere Ausbildung der künftigen Kleriker an. Spezielle kirchliche Initiativen oder Kommissionen im Kampf gegen sexuellen Missbrauch gibt es gegenwärtig in Italien nach Angaben des Generalsekretärs der Bischofskonferenz Mariano Crociata nicht. Das Ausmaß der Missbrauchsfälle mache solche Initiativen nicht erforderlich, so Crociata. Der ständige Rat tagte unter Leitung von Kardinal Angelo Bagnasco von Montag bis Donnerstag in Rom.

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