Albanien zwischen Orient und Europa

Am 21. September besucht Papst Franziskus ein Land, das trotz aller Wechselfälle der Geschichte auf seine christlich-muslimische Harmonie stolz ist. Von Stephan Baier
Foto: S. Baier | Als Muslim erzogen, vom Papst als „Atleta Christi“ geehrt, in einer Kirche bestattet: Albaniens Nationalheld Skanderbeg.
Foto: S. Baier | Als Muslim erzogen, vom Papst als „Atleta Christi“ geehrt, in einer Kirche bestattet: Albaniens Nationalheld Skanderbeg.

„Albanien ist das Tor zum Orient“, sagt Pater Antonio Leuci schmunzelnd, als von der nahen Moschee der Ruf des Muezzin erschallt. Nicht nur hier in Lezha, wo 60 Prozent der Einwohner katholisch und die übrigen muslimisch sind, wird das harmonische Zusammenleben der Religionen viel gerühmt. „Albanien ist eine Brücke zwischen Ost und West“, meint auch Zef Bisha, der einzige in seiner Heimat wirkende albanische Jesuit in Tirana. Die Muslime seien hier an einem moderaten Islam orientiert, wie er in der Türkei praktiziert werde. Wenn etwa ein Muslim katholisch werde, führe das nicht zu bösen Gefühlen in der islamischen Gemeinde. Albaniens Muslime würden die freie Gewissensentscheidung respektieren. Der Jesuit präsentiert stolz die Mutter-Teresa-Ikone in Tiranas Herz-Jesu-Kirche, die ein Muslim 1991 malte.

Tatsächlich wird Mutter Teresa auch von orthodoxen und muslimischen Albanern verehrt. Viele Kirchen und Plätze, sogar der Hauptstadtflughafen sind nach der in Skopje geborenen Albanerin benannt. Der andere über jeden Disput erhabene Nationalheld ist der legendäre Skanderbeg (1405–1468), der eigentlich Gjergi Castriota hieß und Sohn eines christlichen Potentaten im türkisch besetzten Albanien war. Wie viele Fürstensöhne kam er als Geisel an den Hof des Sultans, wurde als Muslim erzogen und machte in der osmanischen Armee Karriere. Vor allem aber war er Albaner, und als sich 1443 die Gelegenheit bot, stellte er sich mit seiner Truppe an die Spitze der albanischen Aufständischen. Zeitweise verbündet mit Venedig und Neapel, von Papst Calixt III. als „Atleta Christi“ geehrt, brachte Skanderbeg („Herr Alexander“) den Türken viele Niederlagen bei. Bis zu seinem Tod 1468 brachten sie keinen Fuß mehr auf albanischen Boden. Erst 1479 war das Gebiet wieder ganz unter ihrer Kontrolle.

Skanderbeg liegt als Symbol der Einheit des Volkes in Lezha bestattet, zunächst – wie er es wünschte – in der dortigen katholischen Kirche. Dann zerstörten die Türken die Kirche und errichteten an ihrer Stelle eine Moschee. Diese zerstörten die Kommunisten 1978 und schufen ein Museum, das aus der Grab- und Gedenkstätte Skanderbegs und den Ruinen der Gotteshäuser besteht. Der Skanderbeg-Mythos, niedergelegt 1898 in der „Geschichte Skanderbegs“ von Naim Frasheri, einem Anhänger der islamisch-synkretistischen Bektaschi-Sekte, prägt das Geschichtsbild: die Vorstellung von den Nachfahren der Illyrer, dem einzig autochthonen Volk des Balkan, das sich unter der blutroten Flagge mit dem schwarzen Doppeladler gegen die Eroberer wehrt. Nach Ost und West blickt der aus Byzanz stammende Doppeladler, das Wappentier Skanderbegs – wie Albanien, das Italien zugewandte Land des Balkan, das zugleich Europas „Tor zum Orient“ ist.

Im Osmanischen Reich gehörte das albanische Gebiet zu den rückständigsten. Die teils aus Karrieregründen, teils aus wirtschaftlichen Interessen zum Islam konvertierten Beys waren die konservativsten unter dem Sultan. Als dieser etwa 1856 Religionsfreiheit dekretierte, konnte er das zwar in Anatolien, nicht aber auf dem Balkan durchsetzen. Viele Albaner stiegen zu hohen Ämtern in Militär und Verwaltung auf, ja es gab in Istanbul mehr Großwesire albanischer als türkischer Abstammung.

Zu Wellen der Zwangsislamisierung kam es erst nach den vom Klerus inspirierten, fehlgeschlagenen Aufständen des 17. Jahrhunderts. Die Orthodoxen genossen gegenüber den Katholiken eine privilegierte Stellung, weil ihr Oberhaupt in der Reichshauptstadt Istanbul residierte, während der Papst als ausländische Macht galt. Dennoch wissen wir aus einem Bericht des Erzbischofs von Bar, dass bis 1610 nur zehn Prozent der Einwohner im katholischen Nordalbanien muslimisch geworden waren. Mitunter kam es zu Repressionen gegen die Kirche; so wurde 1701 der Bischof von Skutari, Anton Niger, gehenkt, weil er sich gegen die Ehe einer Katholikin mit einem Muslim wandte. 1737 übernahm Wien eine Art Schutzmachtrolle für die Katholiken Albaniens, doch gleichzeitig oder deshalb wuchs die Repression, und damit der Konversionsdruck. Mitunter konvertierte nur der Sippenchef oder einer seiner Söhne, um Hab und Gut zu sichern, während der Rest der Familie katholisch blieb. Vielfach nahmen Christen bloß muslimische Vornamen an. Muslimisch gewordene Frauen ließen ihre Kinder taufen. Sowohl unter Katholiken wie unter Orthodoxen gab es „Kryptochristen“, die sich vor den Behörden als Muslime deklarierten, tatsächlich aber mit Wissen ihrer Pfarrer den christlichen Glauben weiter praktizierten. Immer wieder hört man in Albanien von gemischten Familien, die christliche und muslimische Feste zusammen begehen.

Mark Milan, ein Prinz von Montenegro, schrieb über die Albaner: „Wann immer wir versuchten, dass Katholiken Muslime schlagen oder umgekehrt, verloren wir die Schlacht, denn das Nationalgefühl der Albaner ist stärker.“ Und der albanische Nationaldichter Pashko Vasa (1825–1892) schrieb: „Die Priester und Hodschas haben euch irregeführt, um euch zu trennen, euch arm zu machen!“ Er appellierte an das Volk: „Albaner, blicke nicht auf Moscheen oder Kirchen. Dein Glaube ist das Albanertum.“ Diesen Satz missbrauchte später der stalinistische Diktator Enver Hoxha in seinem fanatischen, letztlich aussichtslosen Kampf gegen die Religiosität seines Volkes.

Anders als in Bosnien führte die religiöse Dreiteilung unter den Albanern nicht zum Zerbrechen des Volksbewusstseins. Der Byzantinist Michael Weithmann schreibt: „Das ethnisch-sprachliche Zusammengehörigkeitsgefühl der Albaner blieb immer stärker als ihre diversen religiösen Bekenntnisse.“ Dass die verschiedenen religiösen Bekenntnisse die Albaner nicht spalteten, erklärt Weithmann so: „Es scheint, dass sowohl die Christianisierung wie auch die Islamisierung von den Albanern recht oberflächlich aufgenommen worden ist, und daher keine großen Unterschiede empfunden wurden.“ Nicht nur die Hinwendung zum Islam blieb in den albanischen Siedlungsgebieten oberflächlich, sondern auch – vor allem im Norden – die Herrschaft der Osmanen. Als aber auf dem ganzen Balkan das nationale Bewusstsein wuchs und sich gegen den von Istanbul regierten Vielvölkerstaat wandte, erfasste dies auch die Albaner. Die erste Manifestation dieses Erwachens war die „Liga von Prizren“ 1878. Sie forderte den Zusammenschluss der albanischen Siedlungsgebiete in einem Staat, seine Autonomie und Verwendung der Landessprache, wenn auch unter Wahrung der Hoheitsrechte des Sultans. Damit sollten Gebietsabtretungen an Serbien, Montenegro und Griechenland verhindert werden. Während des Ersten Balkankriegs 1912 drangen Truppen aller drei Nachbarn in Albanien ein. Um die Aufteilung des Landes zu verhindern, trat 1912 ein „Albanischer Nationalkongress“ zusammen, der die Unabhängigkeit erklärte. Er fand Unterstützung in Wien und Rom, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven: Österreich-Ungarn war daran interessiert, dem russlandhörigen Serbien den erhofften Zugang zur Adria zu versperren, während das Königreich Italien auf Erfüllung seiner kolonialen Gelüste hoffte.

1913 anerkannte eine Botschafter-Konferenz in London den neuen Staat mit der Hauptstadt Durres. Das internationale Arrangement sah einen Deutschen an der Spitze Albaniens vor, weil Berlin keine eigenen Ambitionen hatte: Prinz Wilhelm zu Wied, ein Neffe Kaiser Wilhelms II., trat im März 1914 als „Mbret“ (Fürst) in Durres an die Spitze des Landes, durchschaute aber nie das Gewirr der Intrigen, Interessen, Stämme, Traditionen, Clans und Geheimgesellschaften. Er floh nach sechs Monaten.

In den folgenden Kriegsjahren versuchten alle Nachbarn – Italien, Griechenland, Serbien und später der jugoslawische SHS-Staat – sich Teile des zerrissenen Landes anzueignen. Montenegro wollte Shkodra (Skutari), Griechenland den Süden, Serbien den Kosovo sowie Teile Mazedoniens und Durres als Hafen. Russland verschaffte Serbien den Kosovo, weshalb der Staat Albanien von Anfang an ein Torso war. Serbiens Ministerpräsident Nikola Pasic meinte zur Frage, was mit den Albanern im Kosovo geschehen solle: „Wir werden sie serbisieren. Und wenn sie sich nicht serbisieren lassen, werden wir sie vertreiben. Und wenn sie sich nicht vertreiben lassen, werden wir sie umbringen.“ Diese Strategie Belgrads zieht sich vom Balkankrieg, in dem 20 000 Albaner getötet und 60 000 vertrieben wurden, bis zu Milosevics versuchtem Genocid.

Der albanische Staat zählte 1929 rund 560 000 Muslime, 180 000 Orthodoxe und 90 000 Katholiken. Es gab katholischerseits zwei Erzdiözesen (Skutari und Durres), drei Diözesen sowie eine für die Unierten. 143 Priester, 84 Ordensmänner und 66 Schwestern wirkten in der Seelsorge. Die traditionelle italienische Mission wurde 1939 verstärkt. Durch ihre gute Organisation und den hochgebildeten Klerus spielte die katholische Kirche eine weit größere Rolle, als ihre zahlenmäßige Stärke vermuten ließe. Politisch jedoch herrschte Chaos: Machtkämpfe, Hungersnöte, separatistische Bestrebungen, Aufstände und Attentate prägten die Jugendjahre des Staates. Der einflussreichste Politiker war der in Istanbul erzogene Sohn eines muslimischen Führers, Ahmet Bey Zogu, der zunächst Innenminister war, dann nach Jugoslawien floh und 1924 gegen den „roten Bischof“, den orthodoxen Bischof Fan Noli, welcher in Harvard studiert und sich zum Regierungschef aufgeschwungen hatte, putschte. Zogu regierte als Präsident und ab 1928 sogar als König. Damals waren vier Religionen anerkannt: Sunniten, Bektaschi, die seit 1922 autokephale albanisch-orthodoxe Kirche und die katholische Kirche.

Im April 1939 gliederte Mussolini Albanien seinem „Impero Fascista“ ein. König Zogu floh samt Hofstaat und Goldschatz über Griechenland nach Istanbul, verbrachte das Exil in Britannien, Ägypten und Frankreich, wo er 1961 starb. Im Sommer 1941 entstand durch die Besetzung von Teilen Jugoslawiens ein Groß-Albanien unter italienischer Herrschaft, mit Vittorio Emanuele III. als Doppel-König von Italien und Albanien. Die albanische Sprache ersetzte Serbisch in Teilen des Kosovo, Mazedoniens und Montenegros. Nach dem Sturz Mussolinis im Juli 1943 wurden die italienischen Besatzer weitgehend durch deutsche ersetzt. Das gab den Kommunisten die Gelegenheit, nach deren Abzug 1944 erbarmungslos gegen angebliche oder tatsächliche Kollaborateure vorzugehen.

Im November 1946 zog der kommunistische Partisanenführer Enver Hoxha, von seinem jugoslawischen Kollegen Tito wie von den Briten mit Waffen ausgestattet, in Tirana ein. Doch die Allianzen zerbrachen bald: Obwohl Belgrad zunächst die Patenschaft über Albanien hatte, brach Hoxha 1948 mit Titos Jugoslawien. 1961 brach er wegen Chruschtschows Entstalinisierung auch mit der Sowjetunion und dem Ostblock. Albanien trat aus dem roten Wirtschaftspakt Comecon und aus dem Warschauer Pakt aus. Hoxha orientierte sich nun an Mao Tse-tung, brach 1978 aber auch mit China, nachdem Peking nicht immer mehr Entwicklungshilfe lieferte, sondern Kontakte zu Belgrad pflegte. Damit war das Land völlig isoliert. Die Geheimpolizei überwachte die Bevölkerung und ging hart gegen politisch Verdächtige vor. Immer neue blutige Säuberungswellen erfassten das ganze Land und sogar Hoxhas Kommunistische Partei.

1967 erklärte Hoxha Albanien zum ersten atheistischen Staat der Welt. Das „Albanertum“ wurde zum Zentrum der Kultur- und Geschichtspolitik. Ethnischer Nationalismus und Kulturrevolution verbanden sich mit repressiver Innenpolitik und isolationistischer Außenpolitik. In einer ersten Welle von 1946 bis 1951 waren bereits fünf katholische Bischöfe getötet worden. Später wurden alle 2 169 Gotteshäuser des Landes, darunter 268 katholische Kirchen, zerstört oder umgewandelt in Kasernen oder Fabriken. 217 Kleriker wurden verhaftet, gefoltert oder getötet. Laut einer Volkszählung von 1955 lebten unter damals 1,4 Millionen Einwohnern 120 000 Katholiken, aber nur mehr 23 Weltpriester und zehn Franziskaner. Nach und nach wurden alle Orden aufgelöst, aller kirchlicher Besitz enteignet, alle kirchlichen Waisenhäuser, Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser verstaatlicht, alle Priester aus dem Schuldienst entfernt. Das Strafgesetzbuch von 1977 sah für jede religiöse Aktivität die Todesstrafe vor. In der Verfassung hieß es: „Der Staat anerkennt keinerlei Religion, und unterstützt und entwickelt die atheistische Propaganda, um in den Menschen die wissenschaftliche, materialistische Weltanschauung zu verwurzeln.“ (Art. 37)

Auch diese gemeinsame Leidensgeschichte scheint die Religionen in Albanien zusammenzuschweißen. Gerne erzählen Albaner von der Harmonie der christlichen und muslimischen Gläubigen in ihrem Land. Diese traditionell guten Beziehungen seien auch ein Grund für den Papstbesuch am 21. September, meinen die Bischöfe. Das Nationalbewusstsein verbindet die Albaner stärker, als ihre Religionszugehörigkeit sie trennt. Und doch: Kratzt man an der Oberfläche, so werden auch Dissonanzen hörbar. Die Muslime hätten irgendwie doch andere Verhaltensweisen, meint da ein albanischer Lehrer in Lezha. „Sie sind mehr Richtung Türkei orientiert, haben andere Bräuche.“ Ein anderer sagt: „Katholisch sein heißt, sich mit dem Westen identifizieren.“ Obgleich die Albaner als Nachfahren der antiken Illyrer davon überzeugt sind, den christlichen Glauben aus dem Osten erhalten zu haben, schreibt doch Paulus in seinem Brief an die Römer: „So habe ich von Jerusalem aus in weitem Umkreis bis nach Illyrien überallhin das Evangelium Christi gebracht.“

Nach Hoxhas Tod 1985 wurde Ramiz Alia Parteichef. Er versuchte kleine Reformen im Wirtschaftlichen wie in den diplomatischen Beziehungen zu wichtigen Nachbarn. Doch die Geschichte überrollte ihn: 1990 kam es zum Massenansturm ausreisewilliger Albaner auf westliche Botschaften in Tirana. Stalins Monument in Tirana verschwand, Hoxhas Statue wurde gestürzt, eine Oppositionspartei erschien auf der Bildfläche. Im März 1991 flohen 20 000 Albaner auf rostigen Schiffen nach Italien; insgesamt waren es 1991 etwa 70 000. In diesen Turbulenzen kam es 1991 und 1992 zu Wahlen unter Beteiligung mehrerer Parteien. 1992 gewann schließlich Sali Berishas „Demokratische Partei“.

Hatte das kommunistische Regime den Menschen jahrzehntelang vorgegaukelt, überall in der Welt gehe es den Menschen schlechter als in Albanien, so erwies sich das Land nun als Armenhaus Europas. In mehreren Flüchtlingswellen verließen 350 000 Albaner ihre Heimat auf der Suche nach dem kleinen Glück. Genau das suchten andere in abenteuerlichen Spekulationen. So kam es 1997 zum Zusammenbruch riesiger Pyramidenanlagegesellschaften, und damit zu sozialen Unruhen. Hunderttausende Anleger hatten in diese Gesellschaften investiert, die Zinsen aus immer neuen Investitionen zahlten. Die Unruhen gingen an die Grenze der Anarchie: Waffenlager wurden geplündert, kriminelle Banden kontrollierten Teile des Landes. Die Wirtschaft stürzte ab, die Arbeitslosigkeit schnellte empor.

Auch wenn diese Wogen sich längst gelegt haben, ist Albanien noch immer eines der ärmsten Länder Europas und weit davon entfernt, ein gefestigter Rechtsstaat zu sein. Von einem Sozialstaat kann gar keine Rede sein. „Der Staat ist bezahlbar und korrupt“, sagt der Kapuzinerpater Andreas Waltermann, der seit sieben Jahren in Nordalbanien wirkt. Viele drängen aus den Dörfern in die Städte, aus dem Land ins Ausland. Der gegenwärtigen Regierung unter Edi Rama gelangen heuer immerhin zwei Erfolge von internationaler Dimension: Die Europäische Union eröffnete die sicher langwierigen Beitrittsverhandlungen mit Tirana – und der Papst kommt!

Ob damit ein neues Kapitel in der Geschichte Albaniens beginnt? Den bisherigen Weg des Landes fasst ein „Geschichte“ betiteltes Gedicht von Xhevahir Spahiu so zusammen: „Es tropfte das Blut und es schlug Wurzeln in den Steinen. Abgewischt haben wir das Blut von den Schwertern mit unserem rauen wollenen Gewand. Und hatten wir keine Waffen, so rissen wir aus unserem Körper eine der Rippen heraus und machten sie zum Schwert.“

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