Astana/Würzburg

Weihbischof Schneider verteidigt Viganò-Aufruf

Die Kritik am Viganò-Appell erinnere ihn an die Strategie totalitärer Regime, den Gegner mundtot zu machen statt Fakten zur Kenntnis zu nehmen, meint der Weihbischof von Astana, Athansius Schneider.

Weihbischof Athanasius Schneider
Weihbischof Schneider warnt auch vor dem angekündigten Impfzwang, der keine Alternativen zulasse. Foto: IN

Weihbischof Athanasius Schneider von Astana, einer der Unterzeichner des Aufrufs „Veritas liberabit vos!“ hat das vieldiskutierte Dokument gegenüber der Tagespost verteidigt. Die Kritik an dem Text erinnere ihn an die Strategie totalitärer Regime, den Gegner mundtot zu machen statt Fakten zur Kenntnis zu nehmen erklärte er. Konkret vergleicht er in diesem Zusammenhang auf die Sterberate der letzten Influenzasaison und die niedrigere Mortalität im Zusammenhang mit Covid19.

Schneider fordert faire und ehrliche Debatte

Mit Nachdruck fordert der Weihbischof eine faire und ehrliche Debatte. Er warnt in diesem Zusammenhang auch vor dem angekündigten Impfzwang, der keine Alternativen zulasse. Wörtlich erklärt Schneider: „Die Bürger werden dadurch an Formen einer technokratischen und zentral dirigierten Tyrannei gewöhnt, wobei Bürgercourage, selbstständiges Denken und vor allem jede Widerstandskraft stark gelähmt werden.“ Der Aufruf von Erzbischof Viganò war von mehreren Kardinälen und Bischöfen unterzeichnet worden, darunter der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller sowie der Bischof des texanischen Bistums Tyler, Joseph Strickland.

DT/reg

Weihbischof Schneider steht zu seiner Unterschrift unter dem umstrittenen Viganò-Appell - lesen Sie den kompletten Beitrag des Bischofs in der kommenden Ausgabe der Tagespost. Holen Sie sich das ePaper dieser Ausgabe kostenlos hier .