Astana

Tradivox: Die Stimme der Tradition

Als Tradition bezeichnet man in der Kirche auch die Überlieferung der Lehre. Katechismen dienen nicht nur der Unterweisung sondern auch der Tradition.

Weihbischof Schneider
Weihbischof Athanasius Schneider ist der Ideengeber für ein innovatives katholisches Digitalisierungsprojekt. Foto: IN

Das Projekt „Tradivox“ rückt das breite Spektrum des komprimierten Glaubenswissens wieder neu ins Bewusstsein. Alte Katechismen sind keineswegs überholt. Vielmehr gleichen sie einem reichen Quellgrund an Glaubenswissen, -leben und -reflexion.

Alte Stimmen zum Klingen bringen

Den Machern von Tradivox geht es darum, die vielen Stimmen neu zum Klingen zu bringen, in denen der Katechismus über die Zeiten hinweg zu hören und zu lesen war. Denn tatsächlich verfolgen alle Ausgaben in zahlreichen Sprachen das eine Ziel: den Glauben der Kirche unverkürzt zu verkünden und ihn jeweils neu in einer in der Zeit und an dem Ort verständlichen Sprache zu verkünden.

Jeder kann mithelfen

Tradivox nutzt für die Festigung und Verkündung des Glaubens die Möglichkeiten der neuen Medien. Das Ziel ist, jedem den Zugang zur Vielfalt der im Laufe der Geschichte entstandenen Katechismen zu geben. Da die meisten heute weitgehend unbekannt sind und nur in Handschriften oder alten Drucken vorliegen, müssen sie erst durch Transkription dem Vergessen entrissen werden. An diesem Projekt arbeitet weltweit ein großes Team von freiwilligen mit. Jeder ist zur Mithilfe eingeladen.

Dem von Weihbischof Athanasius Schneider angestoßenen Projekt geht es nicht nur darum zu konservieren. Es geht darum, eine Möglichkeit zur vertieften Recherche zu schaffen. Ein weiteres Ziel ist der Aufbau einer Katechismus-Suchmaschine.

DT/ska

 

Erfahren Sie mehr über das Projekt „Tradivox“ in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“. Holen Sie sich das ePaper dieser Ausgabe hier .