Würzburg

Mein Leben mit Gott: Plötzlich gelähmt

Als Anne Wegner nach einer Operation aufwacht, kann sie sich nicht mehr bewegen. Es sind der Glaube und die Gemeinschaft, die sie seitdem tragen.

Durch Glaube und Gemeinschaft gerettet
"Es kam nie ein Gefühl der Angst auf, auch Momente der Verzweiflung kenne ich bis heute nicht", sagt Wegner. Foto: Ralf Hirschberger (dpa)

Nach der Operation an einem Gehirntumor ist Anne Wegner am ganzen Körper gelähmt. Der Chirurg kann es nicht fassen, das Umfeld ist geschockt. Für Anne Wegner selbst beginnt damit ein komplett neues Leben. Kraft und Freude findet die gelernte Architektin in ihrem Glauben und der Gemeinschaft mit guten Freunden. „Es kam nie ein Gefühl der Angst auf, auch Momente der Verzweiflung kenne ich bis heute nicht“, sagt Wegner. „Meine Gedanken kreisten nicht um meinen Gesundheitszustand. Ich beschäftigte mich nicht damit, was ich verloren hatte, auch wenn es nicht weniger als mein vergangenes Leben war. Dies ist eine große Gnade, da bin ich mir sicher.“ 

Vor kirchenfremdem Publikum Glauben offen zeigen

Besonders gerne erinnert sich Anne Wegner auch an ihre Kontakte zu den Klinikmitarbeitern. „Ich konnte beobachten, dass das gesamte Personal meinen Glauben respektierte und mir viele Fragen stellte. Hier durfte ich vor einem kirchenfremden Publikum meinen Glauben offen zeigen, später, nachdem ich wieder reden konnte, darüber sprechen, und löste dadurch interessante Gespräche aus.“

DT/ama

In der kommenden Ausgabe der Tagespost erzählt Anne Wegner von der ersten Zeit nach der Operation, dem Hineinfinden in einen neuen Alltag, der Dankbarkeit über die Nähe ihrer Freunde und nicht zuletzt von einem Glauben, der durch alles hindurch trägt. Holen Sie sich das ePaper dieser Ausgabe kostenlos hier .