Steubenville

Ehe: Einheit von Liebe und Fortpflanzung ist konstitutiv

Der Theologe Michael Waldstein würdigt die "Theologie des Leibes" Johannes Paul II.

Michael Waldstein würdigt die "Theologie des Leibes" Johannes Paul II.
Johannes Paul II. Foto: dpa

Der Theologe Michael Waldstein würdigt in einem Beitrag für die Sonderbeilage "welt & kirche" den Beitrag Johannes Paul II. zu einer erneuerten Ehespiritualität.

Die Theologie des Leibes Johannes Paul II. entwickle aus dem Gedanken der Gottebenbildlichkeit des Menschen und seiner Ähnlichkeit mit der Trinität die Struktur menschlicher Liebe: einander wollen und miteinander Gemeinschaft zu begründen, so der österreichische Theologe, der in Steubenville/USA lehrt.

Die Ehe, die der Schöpfer am Anfang eingesetzt hat, begründe den bräutlichen Charakter des Leibes, denn Mann und Frau sind auf einander hingeordnet.

Die Ganzhingabe der Eheleute bei der Trauung wird im Akt 'Fleisch'

Die christliche Ehe verleiht dem bräutlichen Verhältnis von Mann und Frau sakramentalen Charakter, so Waldstein. Was in der Sprache bei der Trauung als Ganzhingabe bekundet wird, soll in der ehelichen Sexualität 'Fleisch' werden. Damit nehmen die Eheleute an der Schöpfungs- und Erlösungstätigkeit Gottes teil und verwirklichen ihre christliche Berufung.

Damit sei die Einheit von ehelicher Liebe und Fortpflanzung konstitutiv für die Ehe, denn der Akt bedeute: „Mit dir will ich Ursprung neuen Lebens sein, weil ich Dich liebe.“

DT/kaj

Was das Lehramt Johannes Paul II. zu einer erneuerten Sexualethik beitragen kann : Lesen Sie Michael Waldteins Beitrag die „Theologie des Leibes“ in der Sonderbeilage „welt & kirche“ in der kommenden Ausgabe der Tagespost. hier .