Aachen: Neue Struktur für Laienmitarbeit

Aachen (DT/KNA) Das Bistum Aachen will die Mitarbeit der Laien den neuen Gemeindestrukturen anpassen. Die Aufgabe der bisherigen Pfarrgemeinderäte soll in den 71 Gemeinschaften der Gemeinden (GdG) ab Ende 2013 von GdG-Räten übernommen werden, wie die Diözese am Mittwoch in Aachen bekannt gab. In den neuen Gremien sollen wie bisher Katholiken als Laienvertreter das kirchliche Leben mitgestalten. Zu den Aufgaben der GdG-Räte zähle etwa die Gestaltung der verschiedenen Seelsorgeangebote für Jugendliche, Kinder und Erwachsene, das Angebot an Gottesdiensten sowie sozial-gesellschaftliches Engagement vor Ort. Die Neustrukturierung gewährleiste auch künftig „eine breite Beteiligung der Katholiken am gesamten kirchlichen Leben in der GdG“, sagte der Hauptabteilungsleiter Pastoral im Bistum Aachen, Pfarrer Rolf-Peter Cremer. Erste Wahlen sind nach Bistumsangaben für Herbst 2013 geplant. Im Bistum Aachen waren in einer Strukturreform ehemals 540 Pfarreien zu 71 „Gemeinschaften der Gemeinden“ zusammengelegt worden. Eine neue Satzung für den GdG-Rat wurde nach Bistumsangaben von einer Arbeitsgruppe aus Mitarbeitern des Diözesanrats und der Hauptabteilung Pastoral/Schule/Bildung erarbeitet. Der Entwurf sei von Bischof Heinrich Mussinghoff allen bisherigen Pfarrgemeinderäten mit der Bitte um Stellungnahme vorgelegt worden. Gelegenheit dazu böten die Regionalen Pfarrgemeinderatstage im Februar und März diesen Jahres. Der Beratungsprozess solle zum 31. Mai abgeschlossen sein, hieß es. Im Anschluss werde es eine abschließende Beratung durch den Priesterrat und den Pastoralrat der Diözese sowie durch den Diözesanrat der Katholiken geben.

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