Würzburger Bischof schreibt Fastenhirtenbrief an Kinder

Würzburg (DT/POW) Erstmals wendet sich Bischof Friedhelm Hofmann mit einem Kinder-Fastenhirtenbrief an Kinder und Jugendliche. Die Botschaft steht unter dem Motto „Zeit haben für Gott – Gemeinschaft haben mit Christus“. In dem Hirtenbrief erläutert der Bischof den Sinn der Fastenzeit als „Zeit für Gott und Zeit mit Gott“. Wie ein Heißluftballon erst Ballast abwerfen müsse, um aufsteigen zu können, sei es auf dem Weg zu Gott ebenfalls notwendig, auf manches zu verzichten: „übermäßiges Fernsehen, Süßigkeiten, lautes Feiern oder was der einzelne für sich ausfindig macht. Einige Kinder nutzten die Fastenzeit zu einer besonders intensiven Einstimmung, da sie sich auf die Erstkommunion vorbereiteten, um Christus zu empfangen. „Das ist ein so kostbares Geschenk, dass wir es im Grunde gar nicht fassen können.“ Das Beispiel des jugendlichen heiligen Tarcisius, der im dritten Jahrhundert in Rom das eucharistische Brot mit seinem Leben verteidigte, mache deutlich, wie wertvoll und kostbar die Eucharistie sei, schreibt der Bischof. Die Fastenzeit sei eine Einladung, darüber nachzudenken, wie die Gläubigen dem Geschenk Jesu begegnen sollen – seiner Liebe und Aufmerksamkeit, die er jedem Menschen ohne Einschränkung und Vorleistung entgegenbringe. „Ein Geschenk wird umso kostbarer, je mehr man darüber weiß und es zu schätzen weiß. Es lohnt sich allemal.“