Woelki hebt Nähe des Papstes zu Taizé hervor

Berlin (DT/KNA) Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki hat zum Auftakt des Taizé-Jugendtreffens in Berlin den integrativen Charakter der katholischen Kirche betont. „Wir haben ein integratives Menschenbild, in dem jeder Platz hat, ob schwarz, ob weiß, ob arm, ob reich“, sagte Woelki am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur. Dies schließe jede Art von Diskriminierung aus. Der Erzbischof machte deutlich, dass es Aufgabe des Papstes sei, Einheit zu stiften und zu versöhnen. „Im Grunde genommen steht er damit von seinem Amt her genau in der Tradition, für die auch Taizé steht.“ Woelki sagte, es kämen Jugendliche aus fast allen Ländern Europas zum Taizé-Treffen in die Hauptstadt. Sie wollten einander in Frieden und Freundschaft begegnen. Ihr gemeinsames Menschenbild sei im christlichen Glauben verankert, der niemanden ausgrenze, so der Erzbischof.