Was für den priesterlichen Zölibat spricht

Der Kölner Weihbischof Dominik Schwaderlapp sieht viele gute Gründe, am Zölibat festzuhalten. Den Begriff vom „Zwangszölibat“ bezeichnet er als diffamierend.

Schwaderlapp verteidigt Zölibat
Weihbischof Schwaderlapp fragt sich, weshalb er für eine Lebensweise bedauert wird, die er freiwillig gewählt hat - im Unterschied zu etwa zwei Millionen Männern in Deutschland, die unfreiwillig allein leben? Foto: Archiv

Was spricht für den priesterlichen Zölibat? Der Kölner Weihbischof Dominik Schwaderlapp sieht viele gute Gründe, daran festzuhalten. Auch wenn viele meinen, der Zölibat gehöre abgeschafft. Neu ist diese Forderung nicht.  Sie ist geradezu "konservativ".

Warum wird Zölibat von Menschen kritisiert, die ihn gar nicht leben müssen?

Schon in seiner Kindheit und Jugend war der Slogan zu hören. Und auch heute, angefeuert durch den Missbrauchsskandal wird diese Forderung oft emotionalisiert und vehement vorgetragen. Dabei fragt er sich immer wieder: Warum wird meine zölibatäre Lebensweise immer wieder von Menschen so heftig kritisiert, die sie gar nicht leben müssen? Sie haben sich doch dafür entschieden

Schwaderlapp hat sich als freier Mensch für Zölibat entschieden

Zur Wehr setzt sich Weihbischof Schwaderlapp dann, wenn vom "Zwangszölibat" die Rede ist. Er empfindet das als diffamierend. Als freier Mensch hat er sich für diese Lebensweise entschieden, niemand hat ihn dazu gezwungen. Und wieso wird er eigentlich für eine Lebensweise bedauert, die er freiwillig gewählt hat -   im Unterschied zu etwa zwei Millionen Männern in Deutschland, die unfreiwillig allein leben?

Warum der Zölibat laut Weihbischof Schwaderlapp eine Herausforderung ist und bleibt, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 21. Februar 2019. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

DT