Videobotschaft des Heiligen Vaters zum WJT

Vatikanstadt (DT/KNA) Der 31. Weltjugendtag in Krakau soll nach dem Willen von Papst Franziskus ein Signal zur Völkerverständigung aussenden. Ziel seiner Begegnung mit den Jugendlichen sei es, „ein Zeichen der Einigkeit zu bieten, ein Mosaik aus Gesichtern, die sich voneinander unterscheiden und vielen Ethnien, Sprachen, Völkern und Kulturen angehören, aber alle vereint sind im Namen Jesu“, so der Papst in einer Video-Botschaft, deren Wortlaut der Vatikan am Dienstagabend veröffentlichte: „Liebe junge Freunde aus allen Teilen Europas, Afrikas, Amerikas, Asiens und Ozeaniens! Ich segne auch eure Länder, eure Wünsche und eure Schritte nach Krakau, damit sie eine Pilgerreise des Glaubens und der Geschwisterlichkeit sind“, heißt es in der Botschaft. Er empfinde es als großes Geschenk Gottes, sagte der Papst weiter, dass er ein Volk besuchen dürfe, das in seiner Geschichte so viele Prüfungen durchgemacht habe. Zugleich betonte er seine enge Verbundenheit mit dem polnischen Papst Johannes Paul II. (1978–2005). Ebenso wie seinem Vorgänger lägen ihm die Verlobten, junge Eheleute und Familien besonders am Herzen. Am Zustand der Familien erkenne man die moralische und geistliche „Gesundheit“ einer Nation. Er sei gekommen, um Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und gläubigen Laien im Geiste das nachsynodale Apostolische Schreiben „Amoris laetitia“ mitzubringen.