Veranstaltungen

Kolloquium zum Thema Medien und Öffentlichkeit im Lindenthal-Institut

Verändert der digitale Wandel die öffentliche Diskussion in unserer Mediendemokratie? Mit dieser Frage befasst sich ein interdisziplinäres Colloquium am 8. November 2014 von 16-20 Uhr im Kölner Lindenthal-Institut mit Norbert Bolz (TU Berlin), Petra Sorge (Cicero), Moderation: Richard Schütze (PR- und Medienberater. Berlin). Traditionelle Leitmedien (TV und Print) vermochten in den vergangenen Jahren noch, ihre Dominanz in der öffentlichen Meinungsbildung eindrucksvoll zur Geltung zu bringen, indem sie etwa in einer „exemplarischen Neuauflage des Investiturstreits“ (Kepplinger) wesentlich am Rücktritt zweier Bundespräsidenten und zweier Bischöfe beteiligt waren. Der Medienumbruch durch das Internet hat derartige Prozesse nicht nur befördert und dynamisiert, sondern auch das Verhältnis von kollektiver und privater Meinungssteuerung revolutioniert. Der sozial-vernetzte Nutzer hat Direktzugriff auf viele Informationen und alternative Informationskanäle sowie die Möglichkeit zur öffentlichen Interaktion in Echtzeit. Wie beeinflussen diese Entwicklungen die öffentliche Meinungsbildung in unserer Mediendemokratie?

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Weitere Information unter: www.lindenthal-institut.de.

In Duisburg: Gedenktag zum 25. Jahrestag des Mauerfalls

Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November lädt das internationale Hilfswerk „Kirche in Not“ zu einer Gedenkveranstaltung in die Prämonstratenserabtei und das Abteizentrum Duisburg-Hamborn ein. Die Veranstaltung beginnt um 11.15 Uhr mit einer heiligen Messe in der Abteikirche (An der Abtei 4-6, 47166 Duisburg). Der Gottesdienst wird geleitet von Bischof Stanislaw Szyrokoradiuk aus der Ukraine. Nach einem Mittagsimbiss im Abteizentrum (An der Abtei 1, 47166 Duisburg) finden dort zwei Podiumsgespräche statt. Zunächst diskutieren ab 14 Uhr mit dem Vorsitzenden des nordrhein-westfälischen Innenausschusses, Daniel Sieveke MdL, dem ehemaligen Bundestagsabgeordnete Norbert Geis und dem ehemaligen Europaparlamentarier Martin Kastler drei Christdemokraten über die Frage „Wertewandel seit dem Mauerfall – was bleibt vom ,christlichen Europa‘?“ Nach einer Kaffeepause berichtet Bischof Szyrokoradiuk anschließend über die Krise in der Ukraine und die Auswirkungen des Bürgerkriegs auf das tägliche Leben der Menschen. „Gilt ,Wir sind das Volk‘ auch für die Ukraine?“ will „Kirche in Not“ dabei vom Bischof wissen. Die Veranstaltung endet gegen 16.45 Uhr, der Eintritt ist frei. Ein kostenloser Bustransfer ist ab Duisburg Hbf eingerichtet: Der Bus fährt um 10.15 Uhr vor dem Hauptbahnhof los und um 16.45 Uhr wieder vom Abteizentrum zurück. „Kirche in Not“ bittet um eine formlose

Anmeldung zur Veranstaltung und, wenn gewünscht, zum Bustransfer per E-Mail an info@kirche-in-not.de oder unter der Telnr. 0 89/64 24 88 80

Manfred Spieker spricht über die Ziele und Fallen der Gender-Ideologie

Am 5. November spricht Manfred Spieker in Georgsmarienhütte über „Das Ende von Mann und Frau? Ziele und Fallen der Gender-Ideologie“. Die Gender-Ideologie geht davon aus, dass alle als männlich oder weiblich geltenden Eigenschaften sozial und kulturell konstruiert und deshalb auch veränderbar sind. Eine vorgegebene Natur des Mannes und der Frau werden abgelehnt. Heterosexuell, schwul, lesbisch, bisexuell oder transsexuell, keine dieser Lebensweisen darf als Abweichung von einer vorgegebenen Norm dargestellt werden, wie die Pläne einer Lehrplanreform der rot-grünen Landesregierung in Baden-Württemberg gerade demonstrieren. Gemeindesaal der Pfarrei Hl. Geist, Overbergstr. 12, 19.30 Uhr, 49124 Georgsmarienhütte, Stadtteil Oesede,

Auskunft Pfarrbüro Hl. Geist 0 54 01 / 59 414 und 86 420