Veranstaltungen: „Rosensonntag“ in Maria Vesperbild: Altöttinger Wallfahrts- und Kulturkalender 2010 erschienen: Diskussion über Kreuze in Düsseldorfer Gerichten: „Nightfever" im Erzbistum Paderborn

Der 4. Fastensonntag, 14. März, wird in Maria Vesperbild auf besondere Weise gefeiert. Es ist der Sonntag der Freude, an dem der Priester ein rosa Messgewand trägt. In vergangener Zeit wurde an diesem Tag die „goldene Rose“ feierlich vom Papst gesegnet. An diesen Brauch soll der „Vesperbilder Rosensonntag“ erinnern. Im Anschluss an das Pilgeramt um 10.15 Uhr, mit Predigt von Prälat Imkamp, werden vor den Kirchenportalen Rosen verkauft. Für den Beschenkten sollen sie zum Zeichen der Zuneigung und Liebe werden. Alle Sonntagsgottesdienste werden in den Eltern- und Kindraum übertragen, das Pilgeramt auch auf die Außenbildschirme der Kirchenvorplätze.

Der Altöttinger Wallfahrts- und Kulturkalender für 2010 ist da. Auf über 70 Seiten enthält das handliche Heft Wissenswertes über Geschichte, Gebetsstätten, Sehenswürdigkeiten und Museen des oberbayerischen Marienwallfahrtsortes. Auch ein Orientierungsplan ist beigefügt. Das umfangreiche Kalendarium weist dazu Wallfahrten, Gottesdienste und Kulturveranstaltungen aus. Tagesaktuell sind diese Informationen auch unter www.altoetting.de im Internet einsehbar. Herausgegeben wird der Kalender in Zusammenarbeit zwischen Wallfahrts- und Verkehrsbüro der Stadt und der Bischöflichen Kapelladministration. Das Wallfahrtsleitwort für 2010 lautet „Orientierung und Heimat in der Kirche“. Die Kirche gebe den Menschen seit fast 2 000 Jahren geistliche Heimat und Orientierung, schreibt dazu der Passauer Bischof Wilhelm Schraml in seinem Grußwort. Ihr Auftrag sei es, den Menschen Christus als den gekreuzigten Herrn zu verkündigen und sie in die Gemeinschaft mit ihm zu führen.

Das Amts- und Landgericht zieht von der Altstadt in Neubauten nahe des Oberbilker Marktes. Nicht mit ziehen die Kreuze, die bislang in den Gerichtssälen an der Mühlenstraße hingen. Die Gerichtsbehörden haben beschlossen, die Kreuze nicht wieder aufzuhängen. Seit Tagen sorgt das in der Landeshauptstadt und in den Medien für Diskussionen. Jetzt laden die Katholische und die Evangelische Kirche gemeinsam zu einer öffentlichen Debatte ein. Unter dem Titel „Über Kreuz“ geht es unter anderem um folgende Fragen: Wie verhält es sich mit den Kreuzen in den Düsseldorfer Gerichten? Was spricht für Kreuze in Gerichtssälen und anderen öffentlichen Gebäuden? Wie viel Christentum verträgt das Land? Unter der Moderation des Journalisten Martin Lohmann diskutieren NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter; die Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Karin Kortmann; Monika Düker, Landtagsabgeordnete der Grünen sowie der katholische Stadtdechant Msgr. Rolf Steinhäuser und der evangelische Superintendent Ulrich Lilie.

Am 6. März findet in der Marktkirche der Pfarrei St. Liborius wieder der Gebetsabend Nightfever statt. Nightfever ist eine neuere Form des Gottesdienstfeierns und geht auf den Weltjugendtag in Köln zurück. Der Ablauf des Gebetsabends in der Marktkirche: 19 Uhr Messfeier mit Diözesanjugendpfarrer Stefan Schröder, 20 bis 23.30 Uhr Anbetung – dabei Stille, aber auch musikalische Untermalung und die Möglichkeit zum persönlichen Glaubens- oder Beichtgespräch, 23.30 bis 24 Uhr Komplet. Weitere Termine sind der 1. Mai, 3. Juli, 4. September und 6. November 2010. Zu diesen Abenden gehört es auch, dass junge Leute Menschen auf der Straße einladen, in der Kirche eine Kerze anzuzünden.