Vatikan billigt Statut für reformiertes Engelwerk

Vatikanstadt (DT/KAP) Der Vatikan hat das Statut für die katholische Vereinigung „Engelwerk“ gebilligt, nachdem dieses sich von umstrittenen Lehren und Praktiken distanziert und gelöst hat. Die Anerkennung als öffentlicher Verein der katholischen Kirche ist bereits 2008 erfolgt – nachdem Rom schon im Jahr 2000 eine neu formulierte Formel der Engelweihe approbiert hatte, die mit der kirchlichen Lehre übereinstimmt, hieß es nun im Vatikan. Für die Lehren und Praktiken, die auf angebliche Privatoffenbarungen der Gründerin des Werks, Gabriele Bitterlich, zurückgehen, gelten jedoch weiterhin die von der Glaubenskongregation im Juni 1992 verhängten Maßregelungen und Verbote. Der neuen Anerkennung vorausgegangen waren personelle Veränderungen und inhaltliche Reformen beim Engelwerk. Anfang 2009 konnte der Orden der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz, dem es angeschlossen ist und unter dessen Leitung es steht, erstmals seit fast 20 Jahren wieder eigene Wahlen für seine Leitungsspitze durchführen.