Studentenmission: Gott und seine Kirche näherbringen

Seit August 2018 versuchen vier vom Passauer Bischof Stefan Oster eingeladene Hochschulabsolventen, mit Studenten außerhalb der Katholischen Studentengemeinde KSG Freundschaft zu schließen.

Neues Modell der Studentenmission
In der heutigen Zeit kommt persönlichen Bekanntschaften mit Katholiken ein großes Gewicht zu. Foto: Cristian Gennari (KNA)

Ein neues Modell der Studentenmission hält Einzug in Deutschland. In Wien und Graz hat die missionarische Studentenorganisation FOCUS – The Fellowship of Catholic University Students – schon im letzten Jahr ihr Werk aufgenommen.

Interesse wecken an "einer freundschaftlichen Beziehung zu Jesus Christus"

Seit August 2018 versuchen vier vom Passauer Bischof Stefan Oster eingeladene frisch gebackene Hochschulabsolventen im Bistum Passau, mit Studenten vor allem außerhalb der Katholischen Studentengemeinde KSG Bekanntschaft, ja sogar Freundschaft zu schließen. Ziel ist es, ihnen damit Gott und seine Kirche näherzubringen. Denn das ist der Kerngedanke der 1998 von zwei Studenten am Benedictine College in Atchison, Kansas in den Vereinigten Staaten gegründeten Organisation: durch das Schließen authentischer Freundschaften Interesse an „einer freundschaftlichen Beziehung zu Jesus Christus“ und damit am katholischen Glauben zu wecken.

Vetrautheit mit Gott und Weitergabe der Glaubensfreude

Daneben stehen zwei weitere Prinzipien im Vordergrund: Vertrautheit mit Gott und eine Vorstellung darüber, wie Glaubensfreude weitergegeben werden kann. In der heutigen Zeit, in der religiöse Sozialisation nicht mehr unbedingt in der Familie stattfindet und die Kirchengemeinden oft nicht mehr im Mittelpunkt des Lebens stehen, kommt persönlichen Bekanntschaften mit Katholiken ein großes Gewicht zu. Diese geben den für den Glauben bislang wenig Zugänglichen erste Impulse, sich mit existenziellen Fragen des Lebens und schließlich auch mit der Frage nach Gott auseinanderzusetzen.

Wie eine in Amerika bewährte Form der Studentenmission die Seelsorge im Bistum Passau belebt, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 22. November 2018. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

DT