Schönstatt-Bewegung feiert 100-Jahr-Jubiläum

Vallendar (DT/KNA) Mit einem dreitägigen Fest startet die Schönstatt-Bewegung am Wochenende in das Jubiläumsjahr zur Gründung der katholischen Gemeinschaft vor hundert Jahren. Rund um das „Urheiligtum“, der Maria gewidmeten Kapelle als Zentrum der Gemeinschaft, werden im Vallendarer Stadtteil Schönstatt ab Freitag gut dreitausend Gläubige erwartet. Zu den Höhepunkten zählen Festgottesdienste mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sowie mit dem Präsidenten des Päpstlichen Laienrats, Kardinal Stansislaw Rylko. Auch soll ein Musical über den Gründer der Gemeinschaft, den Pallottinerpaters Josef Kentenich, uraufgeführt werden. Pater Lothar Penners, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, betonte, die 100-Jahr-Feiern seien kein „Vereinsjubiläum“, vielmehr gehe es um die „Vergegenwärtigung und Neuvermittlung des Glaubens“. Es sei für die heutige Gesellschaft unverzichtbar, dass sich Menschen aus ihrem christlichen Glauben heraus, für ein solidarisches Miteinander engagierten. Die Schönstatt-Bewegung ist eine katholische geistliche Gemeinschaft mit bundesweit gut 20 000 Mitgliedern. Gegründet wurde sie 1914 vom Pallottinerpater Josef Kentenich (1885–1968). Im Zentrum der Gemeinschaft stehen die Verehrung der Gottesmutter Maria, eine intensive Frömmigkeit im Alltagsleben und eine engagierte Weitergabe des katholischen Glaubens.