Präsident Obama empfängt Franziskus

Washington (DT/KNA) US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle werden Papst Franziskus am 23. September im Weißen Haus willkommen heißen. Das gab das Pressebüro des Weißen Hauses in Washington am Donnerstag bekannt. Während der Visite wollten der Präsident und der Papst den am März 2014 im Vatikan begonnenen Dialog fortsetzen, hieß es. Bei dem Treffen solle es unter anderem um gemeinsame Werte und ein gemeinsames Engagement für Benachteiligte und Arme gehen. Als weitere Gesprächsthemen nannte die Mitteilung bessere wirtschaftliche Chancen für alle, Umweltschutz, den Schutz von religiösen Minderheiten und die Integration von Migranten und Flüchtlingen. Nach den vorläufigen Planungen reist Franziskus am 22. September nach Washington. Nach dem offiziellen Empfang im Weißen Haus ist eine Messe mit Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und Seminaristen vorgesehen. Am 24. September hält Franziskus als erster Papst der Geschichte eine Rede vor beiden Häusern des US-Kongresses. Am 25. September wird er in New York vor der UN-Vollversammlung sprechen und mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sowie dem Vorsitzenden der Vollversammlung zu einem Gespräch zusammentreffen. Eigentlicher Anlass der Papstreise in die USA ist der achte katholische Weltfamilientag in Philadelphia. Obama hatte Franziskus im März 2014 im Vatikan besucht.