Personalien

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Anton Rauscher, (Foto: IN) von 1963 bis 2010 Direktor der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ) in Mönchengladbach, wird am Donnerstag 85 Jahre alt. Der Jesuit war von 1971 bis 1996 Lehrstuhlinhaber für Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Augsburg. Er ist eine der großen Persönlichkeiten der katholischen Soziallehre in Deutschland. Mit seinen Veröffentlichungen hat er die wirtschafts- und sozialpolitische Diskussion in Deutschland in den vergangenen 35 Jahren maßgeblich beeinflusst. Rauscher wurde am 8. August 1928 in München geboren. Er studierte an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. 1953 wurde er in Rom zum Priester geweiht. 1956 trat Rauscher in den Jesuitenorden ein. Im selben Jahr wurde er zum Doktor der Theologie promoviert. Nach einer Dozententätigkeit im Fach Sozialethik an der Sophia-Universität in Tokio/Japan absolvierte er von 1960 bis 1964 ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Münster. 1968 habilitierte er sich im Fach Christliche Sozialwissenschaften.

Norbert Kleyboldt, Generalvikar des Bistums Münster, wird am Freitag 70 Jahre alt. Der gebürtige Westfale steht seit 1999 dem Generalvikariat der drittgrößten deutschen Diözese vor. Unterbrochen war die Amtszeit lediglich durch die Bischofsvakanz zwischen dem Rücktritt von Bischof Reinhard Lettmann und dem Amtsantritt des jetzigen Bischofs Felix Genn. Vom Frühjahr 2008 bis zum Frühjahr 2009 war er persönlicher Stellvertreter des damaligen Diözesanadministrators, Weihbischof Franz-Josef Overbeck. Kleyboldt wurde 1980 zum Leiter der Hauptabteilung Verwaltung im Generalvikariat. 1999 machte ihn Lettmann zum Generalvikar, ebenso Bischof Genn bei seinem Amtsantritt 2009.