Personalien

Kardinal John Foley, langjähriger Präsident des vatikanischen Medienrates und Großmeister der Grabesritter, ist von seinem Amt zurückgetreten. Benedikt XVI. nahm den Rücktritt des 75-Jährigen an, der an einer schweren Krankheit leidet. Zum Nachfolger als Pro-Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannte der Papst den bisherigen Erzbischof von Baltimore, Edwin Frederick O'Brien (72). Den Titel „Großmeister“ erhält er erst nach seiner Aufnahme in das Kardinalskollegium. O'Brien wurde am 8. April 1939 in New York geboren. 1965 empfing er die Priesterweihe und 1996 die Bischofsweihe. Er war zunächst Weihbischof in seiner Heimatdiözese, bevor er das Amt des Militärbischofs übernahm. Seit 2007 leitet er das Bistum Baltimore. Dort setzte er sich gegen die rechtliche Aufwertung der sogenannten Homo-Ehe im Bundesstaat Maryland ein.

Markus Riccabona (46) ist seit Mittwoch neuer Leiter des Kommunikationsreferats der niederösterreichischen Diözese St. Pölten. Er folgt dem langjährigen Presserefenten Hans Pflügl nach, der seit 1983 das Pressereferat führte. Riccabona hat die „Katholische Medien Akademie“ in Wien absolviert und arbeitet bereits seit 2007 im Pressereferat der St. Pöltener Diözese. Seit 2009 ist er als Ständiger Diakon auch ehrenamtlich in der Pfarrseelsorge tätig. In der Pressearbeit wird Riccabona ab 1. Oktober von Wolfgang Zarl unterstützt, der zuletzt die Öffentlichkeitsarbeit des Katholischen Familienverbandes Österreich leitete. Persönlicher Medienreferent des St. Pöltener Diözesanbischofs Klaus Küng bleibt Eduard Habsburg-Lothringen.

Der Jesuit Klaus Mertes (57) übernimmt zum Schuljahresbeginn die Leitung des Kollegs St. Blasien im baden-württembergischen Landkreis Waldshut. An das Gymnasium ist ein Internat angegliedert. Mertes, der zuvor die Berliner Jesuitenschule Canisius-Kolleg leitete, löst in St. Blasien den langjährigen Kollegsdirektor Johannes Siebner ab, der an die dritte Jesuitenschule in Deutschland, das Bonner Aloisiuskolleg, wechselt.