Personalien am 18. April 2018

Weihbischof Gerhard Schneider

Der Papst hat Gerhard Schneider zum Weihbischof im Bistum Rottenburg-Stuttgart ernannt. Franziskus entsprach damit am Dienstag der Bitte von Diözesanbischof Gebhard Fürst nach einem dritten Auxiliarbischof. Der 50-jährige Schneider wurde nach Wirtschaftsstudium und beruflicher Tätigkeit bei einer Bank im Jahr 2002 zum Priester geweiht. 2009 übernahm er die Leitung des Seminars Ambrosianum in Tübingen, seit 2017 ist er Leiter der Hauptabteilung Liturgie und Berufungspastoral.

Monsignore Wolfgang Huber leitet für weitere fünf Jahre das Internationale Katholische Missionswerk missio München. Am Montag teilte die zuständige Kongregation für die Evangelisierung der Völker die Bestätigung des 56-Jährigen als Präsident mit. Der Münchner Domkapitular leitet das Hilfswerk seit 2014.

Domkapitular Martin Wilk wird zum 1. Juli neuer Generalvikar im Bistum Hildesheim. Bischof Heiner Wilmer ernannte ihn zum Nachfolger von Weihbischof Heinz-Günter Bongartz. Der 48-jährige Wilk ist seit 2014 Leiter der Hauptabteilung Personal/Seelsorge. Seit 2015 gehört der Oberschlesier dem Domkapitel an.

Der Diplom-Kaufmann Jerome-Oliver Quella wird neuer Finanzchef im Bistum Augsburg. Zum 1. August soll er die Leitung der Hauptabteilung Wirtschaftliche Angelegenheiten, Recht und Bauwesen antreten. Bereits ab Juni wird sich der 47-Jährige als Stellvertretender seines Vorgängers Klaus Donaubauer einarbeiten.

Kardinal Luis Ladaria vollendet am Freitag sein 75. Lebensjahr. 2017 wurde der Mallorquiner von Papst Franziskus als Nachfolger von Kardinal Gerhard Ludwig Müller zum Präfekten der Glaubenskongregation ernannt. Bereits 2008 hatte Papst Benedikt XVI. Ladaria zum Sekretär der Behörde berufen.

Der Bauträger SBW des Bischöflichen Stuhls zu Würzburg hat einen neuen Aufsichtsrat. Vorsitzender ist der Wirtschaftsgeograph und frühere Würzburger Tourismusdirektor Peter Oettinger. Dem Gremium gehören zudem der Steuerberater Herbert Becker, der auch Mitglied im Diözesanrat und Diözesanpastoralrat ist, sowie der Architekt Werner Seifert an. Im Juni 2018 war der damalige Geschäftsführer der SBW wegen des Verdachts der Untreue entlassen und angezeigt worden. Zugleich wurde der Aufsichtsrat aufgelöst. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in dem Fall dauern noch an.

Der italienische Komponist Ennio Morricone ist mit der Goldenen Pontifikatsmedaille von Papst Franziskus ausgezeichnet worden. Der 90-Jährige erhielt die Auszeichnung am Montag vom Präsidenten des Päpstlichen Kulturrats, Kardinal Gianfranco Ravasi. Morricone wurde durch seine Filmmusik bekannt („Spiel mir das Lied vom Tod“). Daneben komponierte er auch Kammermusiken und geistliche Werke, so eine Messe für Papst Franziskus (2015).