Pater Mennekes distanziert sich von Papst-Kritik

Frankfurt (DT/KNA) Der Jesuit Friedhelm Mennekes hat sich von seiner papstkritischen Interviewäußerung distanziert. In der „Frankfurter Rundschau“ vom Freitag hatte er gesagt: „Ich kriege das nicht zusammen, wenn ich in der Zeitung über diesen Missbrauchsskandal lesen muss, und ein paar Seiten weiter hetzt der Papst gegen die Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften.“ Diese Formulierung halte Mennekes rückblickend für weder angemessen, noch gebe sie seine Meinung wieder, schreibt der Jesuit und langjährige Leiter der Kunststation St. Peter in Köln in einem Leserbrief der Dienstagsausgabe des gleichen Blatts. In dem Interview zum Missbrauchsskandal habe Mennekes „in der Hitze eines längeren, aufgewühlten Gesprächs einen überzogenen Begriff“ verwendet. Der Jesuit bedaure diese Aussage und distanziere sich „in aller Form“ von ihr. Als Jesuit stehe er „selbstverständlich loyal zum Papst“.