Österreichs Orthodoxie bekennt sich zu Ökumene

Wien (sb) Die Mitglieder der Orthodoxen Bischofskonferenz bekennen sich – einstimmig, wie es in ihrer Pressemitteilung ausdrücklich heißt – zur Ökumene. Angesichts der inner-orthodoxen Spannungen, die es im Vorjahr rund um das Panorthodoxe Konzil auf Kreta über die Frage der Ökumene gegeben hatte, ist die Stellungnahme der orthodoxen Bischöfe Österreichs bemerkenswert. Wörtlich heißt es darin: „Trotz einiger Widerstände in den jeweiligen Gemeinden, seien sie (die orthodoxen Bischöfe, Anm.) unbeirrt in der Überzeugung, dass der Dialog mit den anderen christlichen Kirchen und Gemeinschaften fortzusetzen ist.“ Angenommen wurde von der Orthodoxen Bischofskonferenz, die in dieser Woche in Wien tagte, der Vorschlag ihres Vorsitzenden, des griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenios Kardamakis, eine gemeinsame Sitzung der orthodoxen und der katholischen Bischofskonferenz zu planen. Die eigenen Gläubigen sollten in Zukunft „detaillierter und intensiver“ über die Ökumene unterrichtet werden, „um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen“, heißt es in der Mitteilung.