Mutter-Teresa-Schwestern feiern Jubiläum

Chemnitz (DT7KNA) Sein 25-jähriges Bestehen feiert der Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“ in Chemnitz. Zu dem Festgottesdienst am kommenden Donnerstag um 9 Uhr in der Kirche Sankt Joseph (Ludwig-Kirsch-Straße 19) wird auch der Bischof von Dresden-Meißen, Joachim Reinelt, erwartet, wie die Pressestelle des Bistums Dresden-Meißen ankündigte. Drei der als Mutter-Teresa-Schwestern bekannten Frauen kommen aus Indien, eine aus Deutschland. Sie unterhalten eine Suppenküche, ein Obdachlosenheim für Frauen und Kinder sowie eines für Männer. 1983 hatten vier indische Ordensfrauen in der Chemnitzer Markusstraße die erste und bis heute einzige sächsische Niederlassung der Missionarinnen der Nächstenliebe gegründet. Sie kümmerten sich um alte und kranke Menschen. Von staatlicher Seite wurden sie dabei nach Angaben des Bistums argwöhnisch beobachtet. Später wurde der Stützpunkt um ein zweites Appartement im gleichen Haus erweitert. Dort nahmen die Schwestern alte und sterbende Menschen auf und begleiteten sie auf ihrem letzten Lebensweg. Seit 1995 ist die kleine Gemeinschaft in einem eigenen Haus in der Gießerstraße 2 zu Hause. Die Schwestern betreiben nun eine Suppenküche für Bedürftige. Obdachlose können dort übernachten. Der von Mutter Teresa (1910–1997) in Indien gegründete Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“ wurde 1950 vom Vatikan offiziell anerkannt. Mutter Teresa war selbst 1984 und 1988 zu Besuch bei den Schwestern in Chemnitz.