Moskauer Patriarch würdigt Hilfsbereitschaft

Moskau (DT/KAP) Nach den verheerenden Waldbränden der vergangenen Wochen in Russland hat die russisch-orthodoxe Kirche etwa 200 Tonnen an Hilfsgütern sowie gut 15 Millionen Rubel für die Betroffenen gesammelt. Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, der Moskauer Patriarch Kyrill I., würdigte laut der Nachrichtenagentur „Asianews“ den geleisteten Beitrag zur Hilfe. Der Patriarch betonte vor allem die Arbeit von Freiwilligen: Die Menschen seien in die kirchlichen Einrichtungen gekommen und hätten ihre Hilfe angeboten. Jugendliche hätten Hilfsgüter gesammelt, diese auf Lkw verladen und ihr Leben beim Verteilen riskiert, weil sie dazu in verrauchte Gebiete fahren mussten. „Ich denke, dass alles, was passiert ist, auch dazu beigetragen hat, dass alle verstehen, wie wichtig Solidarität ist, ohne die das Leben in der menschlichen Gesellschaft nicht möglich ist“, betonte Kyrill I. Wenn sich Menschen, besonders die Jugend, verantwortlich für das Leiden des anderen zeigten, sei dies „ein sehr gutes Zeichen“.