„Meeting“ in Rimini eröffnet

Vatikanstadt (DT/KNA) In Rimini hat am Sonntag das jährliche „Meeting“ der Gemeinschaft „Comunione e Liberazione“ begonnen. An der Eröffnungsmesse des „Treffens für die Freundschaft zwischen den Völkern“ nahm gemeinsam mit Riminis Bischof Francesco Lambiasi auch Italiens Ministerpräsident Enrico Letta teil. Bis zum Samstag versammeln sich in dem Badeort mehrere zehntausend Gläubige zu Gottesdiensten, Gebeten und Diskussionsveranstaltungen über gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen in Italien, Europa und den Krisenregionen der Welt. Traditionell kommen auch zahlreiche italienische Politiker zu der Großveranstaltung. Das diesjährige 34. Treffen steht unter dem Leitwort „Notfall Mensch“. In einem Grußwort rief Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone dazu auf, den christlichen Glauben auch in widrigen Situationen mit Respekt und Offenheit zu verkünden. Zugleich warnte er davor, dass Politik, Wirtschaft und Medien den Dialog mit Gott gefährden könnten. Diese machten ihren Einfluss oft geltend, um die Massen zu manipulieren oder künstlich Bedürfnisse zu erzeugen. Damit zerstörten sie die Beziehung zu Gott, heißt es in dem Schreiben, das auch Grüße von Papst Franziskus übermittelt. Organisator des Treffens ist eine aus der katholischen Bewegung „Gemeinschaft und Befreiung“ hervorgegangene Vereinigung mittelständischer Unternehmen und karitativer Einrichtungen in Italien.