Limburger Bischof erhält „Frankfurter Appell“

Frankfurt (DT/KNA) Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat am Freitag in Limburg einen von knapp 4 500 Katholiken seines Bistums unterschriebenen offenen Brief entgegengenommen, in dem seine Amtsführung kritisiert wird. Der sogenannte „Frankfurter Appell“ wurde ihm von einer Delegation der Stadtversammlung der Frankfurter Katholiken überbracht. In dem von der Stadtversammlung vor knapp zwei Wochen vorgelegten offenen Brief heißt es, die Bistumsleitung müsse umgehend einen anderen Weg einschlagen, „will sie die katholische Kirche in unserem Bistum und darüber hinaus glaubhaft und glaubwürdig vertreten“. Bei der Übergabe des „Frankfurter Appells“ an den Bischof machten Vertreter der Stadtversammlung deutlich, dass es kein „Anti-Brief“ sein solle. Man wünsche sich, gemeinsam die Zukunft im Bistum zu gestalten. Tebartz-van Elst unterstrich, man habe das gleiche Ziel. Er hob hervor, Aufgabe eines Bischofs sei es nicht zu spalten, sondern Einheit zu stiften. Tebartz-van Elst unterstrich, Kommunikation sei ihm wichtig. Ausdrücklich bat er darum, Fragen zu stellen und Kritik zu äußern.