Würzburg

Liebe Bischöfe!

Um die Kirche in Deutschland steht es nicht gut. Ihr kommen immer mehr Gläubigen abhanden. Was sollen die Hirten also tun? Zehn Prominente geben ihnen Tipps.

Bischöfe bei einer Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
Bischöfe bei einer Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz Foto: Frank Rumpenhorst (dpa)

Älter, kleiner, ärmer: Einer Studie zufolge könnte die katholische Kirche in Deutschland bis 2060 nur noch halb so viele Mitglieder haben wie heute. Mehr noch als die Todesfälle sind die prognostizierten Austrittszahlen dafür verantwortlich. Unabwendbar ist die Entwicklung also nicht. Doch was sollen die Bischöfe tun? Laien geben ihnen - unerbetene - Ratschläge 

Claus Hipp

Claus Hipp ist Unternehmer
Claus Hipp ist Unternehmer Foto: dpa

Sehr verehrte Exzellenzen!

"Die Tagespost"  hat mich gebeten, zu überlegen, welchen Rat ich den Bischöfen geben würde angesichts der Herausforderungen für die katholische Kirche heute. Mir steht es nicht zu, mich in die geistlichen Angelegenheiten der Bischöfe einzumischen. Im Gegenteil: Ich erwarte mir von den Bischöfen geistlichen Rat. Mir fällt auf, dass es uns in der Wirtschaft sehr gut gelingt, intern zu beraten und mit dem Ergebnis nach außen zu gehen. Das schafft eine Einheit nach innen. Vorsichtig nenne ich die Vermutung, dass das auch für Bischöfe wirklich wichtig wäre, nach außen als Einheit   mit dem Heiligen Vater in Rom   wahrgenommen zuwerden.

Und ein Zweites fällt mir auf: Die Priester in den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften haben immer größere Bereiche zu versorgen. Oft habe ich gehört, dass die Anerkennung von den Diözesanbischöfen für die herausfordernde Arbeit ausbleibt. Auch wenn die Pfarrer sehr eigenständig arbeiten, wäre es meines Erachtens sinnvoll, dass die Bischöfe ihren Pfarrern als engsten Mitarbeitern auf Augenhöhe begegnen. Das schafft Verbindung und Vertrauen.

Gregor Gysi

Gregor Gysi ist Bundestagsabgeordneter der Linken
Gregor Gysi ist Bundestagsabgeordneter der Linken Foto: dpa

Liebe Bischöfe, 

da ich nicht religiös bin, fallen mir diesbezügliche Ratschläge an Sie schwer. Trotzdem ein Versuch: Die katholische Kirche muss konservativ bleiben, aber grundlegende Veränderungen im gesellschaftlichen Leben zur Kenntnis nehmen. Dazu passt keine irreale Sexualethik sie erzieht zur Normverletzung kein Zölibat und wohl generell erfordert sie eine Gleichstellung der Geschlechter. Missbrauchsfälle und Sünden der Vatikan-Bank müssen im Interesse der Glaubwürdigkeit vollständig aufgeklärt werden. Entschieden muss der Kampf gegen Kriege, Armut, Unterdrückung, Rassismus und Nationalismus geführt werden. Beide Seiten sollten auf die Trennung von Staat und Kirche gleichermaßen achten. Vielleicht wäre eine andere Beschreibung Gottes dergestalt sinnvoll, dass es irgendetwas außerhalb und unabhängig von Menschen gibt, das unsere Existenz, unser Schicksal und jenes, was wir nicht verstehen, erklärt. Dem wird man sich wohl weniger entziehen können

Bernhard Meuser

Bernhard Meuser leitet die YOUCAT-Stiftung
Bernhard Meuser leitet die YOUCAT-Stiftung Foto: IN

Liebe Bischöfe,

Massenbasis zu sichern, kann gewiss nicht die Perspektive sein für eine missionarische Transformation der Kirche. Mission heißt: die Freude an Gott teilen. In der internationalen Arbeit von YOUCAT haben wir drei Prinzipien schätzen gelernt. Das erste lautet PARTICIPATION und bedeutet: Behandle die jungen Leute nicht wie Klienten, für die Programm organisiert werden muss und die betreut werden müssen. Mache sie zum Teil des Projektes "wachsende Kirche". Das zweite lautet EMPOWERMENT: Mache sie auf jede Weise stark, durch gemeinsames Gebet, durch gemeinsame Entdeckung unserer katholischen Identität (Stichworte: Bibel, Katechismus), vor allem durch ein (beinahe) grenzenloses Vertrauen in ihre Kreativiät. Das dritte lautet VOCATION: Begleite sie auf ihrem persönlichen Weg und danke Gott für die Berufungen und Charismen, die der Kirche als "missionarische Jünger" (EU 24) in den Schoß fallen. Die Jungen warten nur darauf, ihr unverbrauchtes Feuer dem Herrn zu schenken.

Birgit Kelle

Birgit Kelle ist Publizistin
Birgit Kelle ist Publizistin Foto: K. Pukall Hamburg

Verehrte Bischöfe,

wollen wir weiter eifrig ausrechnen, wann die letzten Kirchtüren abgeschlossen und die ersten Christen mitten in Europa wieder in den Untergrund abgewandert sein werden   oder wieder zum eigentlichen Inhalt zurückkehren, zur Kernkompetenz, zur Botschaft? Ich bin gar nicht bibelfest, aber dennoch sicher, dass nirgendwo steht, gehet hin und werdet zum größten Arbeitgeber eures Landes. Baut Verwaltungen auf und degradiert eure Priester zu Immobilienverwaltern und Hausmeistern ohne Zeit für Seelsorge. Die Menschen suchen nach Antworten, nach Sinn, nach Orientierung in einer rasend werdenden Welt. Brennen vor Leidenschaft sollen wir, sagt Augustinus. Wo sind die Leuchtfeuer? Dass das Bekennen nicht einfach ist, hat Jesus vorausgesagt. Er ist aufs Kreuz gestiegen, er hat es nicht abgenommen. Machen wir doch ein bisschen weniger Klimarettung, Gendergerechtigkeit und Weltpolitik und stattdessen mehr Bekenntnis, Auferstehung und Vergebung. Einfach wieder mehr Jesus wagen.

Gloria von Thurn und Taxis

Gloria von Thurn und Taxis ist Unternehmerin
Gloria von Thurn und Taxis ist Unternehmerin Foto: bwi

Liebe Bischöfe, 

ich habe das Gefühl, wir sind hier im Westen, nicht nur in Deutschland, sondern insgesamt im Westen, viel zu verkopft geworden. Wir haben Ersatzreligionen geschaffen. Die wichtigste Ersatzreligion ist mit Sicherheit "LGBT" und "Global Warming" und die hat sich in die Familien, in die Haushalte, in die Menschen hineingedrängelt. Die Ehe ist unter massivsten Angriffen. Der Teufel hat seit Anfang der Zeiten immer versucht, die Kirche zu zerstören, heute geschieht das in einer sehr offenen und aggressiven Art. Das ist der Grund, warum der katholische, warum der christliche Glaube zurückgeht, weil eben Ersatzglauben Platz gegriffen haben und die Leute damit beschäftigt sind. Wir gläubige Christen müssen einfach dagegenhalten und ganz fest an die Sakramente glauben. Die sieben Sakramente sind das Allheilmittel für das ganze Leben. Wenn ich das wieder schaffe, dies den Leuten näherzubringen, dass man nur durch die Sakramente die Stärke und die Kraft und das Schutzmittel hat für alle Angriffe des Lebens, dann wird die Kirche auch wieder wachsen. In Afrika glauben die Menschen ganz fest an die Sakramente und das ist der Grund, warum in Afrika der Aufbruch so spürbar ist.

Johannes Hartl

Johannes Hartl leitet das Gebetshaus in Augsburg
Johannes Hartl leitet das Gebetshaus in Augsburg Foto: IN

Liebe Bischöfe,

es ist wahrlich nicht leicht, in der heutigen Zeit Hirte der Kirche zu sein. Tief empfundenen Dank für Ihren Einsatz und Ihre Treue! Nichts braucht die Kirche jetzt dringender als den Mut zu leiten, den Mut voranzugehen. Denn statistisch haben wir es jetzt ja schwarz auf weiß: In den nächsten Jahrzehnten werden 50% wegbrechen. Und seien Sie mir nicht böse, doch denen, die wegbleiben, ist esauch ziemlich egal, ob ein synodaler Weg vorher noch ein paar Bastionen geschliffen hat. Wer nicht an Gott glaubt, den kümmert es auch nicht, ob ein Priester zölibatär leben muss oder nicht. Deshalb gibt es jetzt genau ein Gebot der Stunde: das stärken, was dazu führt, dass Menschen sich heute für den Glauben neu entscheiden! Fünf Tipps für einen missionarischen Turnaround, wie er beispielsweise der anglikanischen Kirche Englands gelungen ist: Sammeln sie unbürokratisch missionarisch aktive Menschen aus ihrem Bistum und treffen sich zu einem Visionstag.

Beginnen Sie, mit diesen Leuten zu fasten und zu beten für einen Neuaufbruch in Ihrer Diözese.
Entsenden Sie Visionsteams an Orte, wo missionarische Aufbrüche gelungen sind. Es gibt Dutzende davon, was kann man davon lernen? Nutzen Sie die Sakramentenvorbereitung für die Evangelisierung. Warum nicht einen Glaubenskurs wie "Alpha" für Eltern, die ihr Kind taufen lassen wollen?
Die Welt wartet nicht darauf, dass die katholische Kirche endlich der evangelischen ähnlicher wird. Sie wartet auf eine ansteckende Botschaft. Das Evangelium hat nichts von seiner Kraft verloren. Gehen Sie mutig voran!

Peter Seewald

Peter Seewald ist Publizist und Biograf Benedikts XVI.
Peter Seewald ist Publizist und Biograf Benedikts XVI. Foto: dpa

Liebe Bischöfe!

Einer meiner Beiträge für das Magazin der Süddeutschen Zeitung trug die Überschrift „Rettet die Kirche“. Kurze Zeit später stellte ich den Antrag zur Wiederaufnahme. Was mich bewogen hat? Mit einem Wort: das Katholische. Würde ich es heute, 25 Jahre später, wieder tun? In die Weltkirche Christi: allemal. In bestimmten Bistümern: auch. In eine lauwarme Marx-Kirche, die nicht mehr weiß, wozu es sie gibt? Wohl kaum.

Die katholische Kirche wird sich in ihrer Mitgliederzahl nicht erst bis ins Jahr 2060 halbieren, sie ist in den Metropolen schon heute weitgehend entvölkert. Neunzig Prozent ihrer Mitglieder gehen nicht mehr in den Gottesdienst. Bei den Protestanten, die kein Problem mit Zölibat und Frauenpriestertum haben, sind es 97 Prozent. Anderswo müssten die Verantwortlichen bei einem Bankrott dieser Größenordnungen Rechenschaft ablegen und zurücktreten. Hier dürfen sie weiterhin fröhlich Arm in Arm mit ihren evangelischen Amtsbrüdern Richtung Abgrund schreiten.

Nach einer unter Verschluss gehaltenen Untersuchung des Bischöflichen Ordinariats München ist die überwiegende Mehrheit der noch aktiven Katholiken im Bistum konservativ. Ihr Problem ist: sie haben keine Stimme. Sie sind nicht „Maria 2.0“ und passen nicht ins Konzept der Medien und der Funktionäre des Zdk. Eine im Glauben erneuerte, zukunftsfähige Kirche braucht deshalb den Zusammenschluss der echt katholischen Initiativen – vielleicht in einem eigenen Dachverband –, um sich nicht weiter wegdrücken zu lassen. Das heißt dann auch: Auf den Auftrag schauen und nicht auf das, was der Zeitgeist fordert. Sprachlosigkeit überwinden. Eigene Medienarbeit entwickeln, um überhaupt noch Menschen erreichen zu können. Selbstbewusst zeigen, dass das Christentum Antworten hat, ohne die die Welt vor die Hunde geht.

Heute rächt sich, dass Lehren und Hilfestellungen, wie sie etwa der deutsche Papst gegeben hat, geschmäht und bekämpft wurden. Und solange die Bischofskonferenz und ihre Organe sich weigern, den Kurs der Entkernung kritisch zu hinterfragen, kann der Niedergang nicht gestoppt werden. Die progressiven Impulse liegen nicht in einer weiteren Protestantisierung, sondern in der Rekatholisierung der katholischen Kirche. Ein hl. Benedikt, ein Franziskus, eine Teresa von Ávila, ein Norbert von Xanten – alle haben sie der Kirche neue Zweige aufgepfropft, um einer saft- und kraftlos gewordenen Institution neuen Halt zu geben. Gibt es auch gute Nachrichten? Ja. Noch haben wir Bischöfe, in deren Bistum sich Gläubige beheimatet fühlen können. Groß genug die Zahl der Priester, die weiterhin für das Evangelium brennen. Innere Erneuerung ist eine spannende und lohnende Aufgabe. Aber man darf sie nicht denen überlassen, die den Karren in den Dreck gefahren haben. Die temporäre Aussetzung der Kirchensteuerzahlungen kann dann eine Möglichkeit sein, damit Gelder nicht länger bei Projekten landen, die mit Catholica nichts zu tun haben. Und nach wie vor gilt: ora et labora. Eine bessere Losung wurde noch nicht gefunden.

Martin Mosebach

Martin Mosebach ist Schriftsteller und Büchnerpreisträger
Martin Mosebach ist Schriftsteller und Büchnerpreisträger Foto: dpa

Liebe Bischöfe!

Die durch die Entwicklung nach dem II.Vatikanischen Konzil geprägte deutsche Kirche steht zwar leider noch nicht vor dem finanziellen Bankrott, befindet sich stattdessen aber in einem   bisher jedenfalls   verdeckten  Schisma. Die Lage ist so ernst, dass diplomatisches Taktieren, politische Schlauheit, Schweigen um der Einheit oder wenigstens des lieben Friedens Willen sinnlos geworden sind. Die Mehrheit des deutschen Episkopates ist fest entschlossen, auf die dramatische Mitgliederschrumpfung, den Glaubensverfall unter den noch verbliebenen Katholiken und die wachsende Feindseligkeit des laizistischen Milieus mit gesteigerter Aufgabe katholischer Positionen zu antworten   nach dieser Kur wird die Kirche im Jahr 2060 nicht etwa nur die Hälfte der heutigen Mitgliederzahlen haben, sondern noch erheblich weniger, wenn sie sich bis dahin nicht selbst aufgelöst haben wird. Für einen katholischen Bischof gilt es jetzt: Das deutsche Schisma beim Namen nennen. Sein bischöfliches Gewissen nicht länger Mehrheitsbeschlüssen der Bischofskonferenz zu unterwerfen, in Sonderheit die Teilnahme am Synodalen Weg zu verweigern. Den Abbau des Kernbestandes der Kirche zu beenden. Mit dem Wiederaufbau anzufangen. Den innerkirchlichen Relativismus zu überwinden, den Anspruch, die Wahrheit zu verkündigen, wiederzuentdecken. Die Entscheidung, wieviele Söhne und Töchter, die solchermaßen die Sintflut überlebende Kirche dann schließlich haben wird, Gott zu überlassen. Ein berühmtes Wort des Jesuitengenerals vor der Aufhebung seines Ordens sei hier mit Bezug auf den Fortbestand der Kirche abgewandelt: Sit ut erat aut non sit   Sie sei, was sie immer war, oder sie kann ruhig aufhören zu bestehen!

Sibylle Lewitscharoff

Sibylle Lewitscharoff ist Schriftstellerin und Büchnerpreisträgerin
Sibylle Lewitscharoff ist Schriftstellerin und Büchnerpreisträgerin Foto: dpa

Liebe Bischöfe.

Daß es in absehbarer Zeit zu weiteren Kirchenaustritten kommen wird, bedaure ich sehr, und zwar nicht nur aus gläubiger Sicht. Sowohl in Form einer katholischen als auch evangelischen Kirchenbindung bedeutet mir das Christentum viel. Mitsamt seinen Verwerfungen und kriegerischen Zerstörungen, die es im Lauf der Jahrhunderte leider auch angerichtet hat, hat das Christentum sowohl in der Theologie als auch in seinen hinreißenden Kirchenbauten und religiösen Bildwerken, den innigen Gedichten, Liedern und erstklassigen Kompositionen einen schier unglaublichen Schatz angehäuft, der Europa zutiefst geprägt hat. Mag sein, daß ich eine wacklige, zu sehr am Ästhetischen schmausende Christin bin, die unter dem rapiden Verfall unserer großartigen Tradition leidet – (die meisten modernen Bildchen, Skulpturen, der lächerliche eunuchoide Kirchensingsang unserer Tage, gar die verkommene Rhetorik so mancher Predigt, die gesellschaftspolitisch up to date sein will und damit um so verzweifelter wirkt, bringen mich in Rage) –, dennoch zählt die religiöse Erziehung, die ich durch meine fromme Großmutter genossen habe, zu den besten und bildsamsten Anteilen meines Charakters. In christlichem Sinne ein mitfühlender Mensch sein zu wollen, der sich der Nächstenliebe verpflichtet, ist für mich das Wichtigste überhaupt. Daß es nach dem Tod nichts anderes geben sollte als habe fertig! wie der Fußballtrainer Trapatoni so lustig sagte, ist für mich in Bezug auf die große Frage des Seins ein unerträglicher Gedanke. Ich hoffe auf Erlösung im Seelenglanz, die ganz andere Rückschlüsse auf das Erdenleben zuläßt, als sie mir im Fleischkleid vergönnt sind. Dazu gehört allerdings auch ein scharfer Blick auf meine Sünden.

Kirstine Fratz

Kirstine Fratz ist Zeitgeistforscherin
Kirstine Fratz ist Zeitgeistforscherin Foto: IN

Liebe Bischöfe!

Die Zukunft wird gestaltet von den Sehnsüchten, Visionen und Hoffnungen der Menschen. Zukunftskompetenz bedeutet diese Themen zu erkennen, zu verstehen und zu begleiten. Gegenwärtig befinden sich alte Ängste und neue Hoffnungen im Wettstreit und die überlieferte Ordnung sieht Ihre Bedeutung schwinden. Die Neigung das Neue abzulehnen, das Alte zu schützen und den Untergang heraufzubeschwören ist schnell zu Hand. Nimmt man die Angst beiseite und betrachtet neugierig die neuen Hoffnungen am Zeitgeist Horizont, dann weitet sich der Blick für Zukunft’s-Chancen. Es geht um Nachhaltigkeit, Selbstwirksamkeit, Liebe. Da ist eine große Sehnsucht nach Wandel für Heilung und eine Hoffnung auf kollektive Bewusstheit. Für diesen Blick braucht es Zeitgeist Empathie. Die Kunst Zeitgeist Resonanz für seine Botschaften zu erkennen und zu nutzen, ohne sich dabei dem Zeitgeist zu unterwerfen. Die ewigen Botschaften haben viel Potenzial die neuen Hoffnungen zu begleiten und mitzugestalten. So entsteht Sog der in die Zukunft führt. Die Zeiten von Druck sind vorbei.