Kritik an Fragebogen zur Familiensynode

Magdeburg (DT/KNA) Im Bistum Magdeburg gibt es wie in anderen deutschen Diözesen „Unmut“ über den zweiten vatikanischen Fragebogen zur Familienseelsorge. „Überladene Fragen, unverständliche Begriffe, der zu knappe Zeitrahmen für die Beantwortung und nicht nachvollziehbare kirchliche Aussagen über Ehe und Familie werden kritisiert“, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben an die Deutsche Bischofskonferenz. Das gehe aus nahezu allen Rückmeldungen hervor, erklärte der Fachbereich „Pastoral in Kirche und Gesellschaft“ des Bistums zusammen mit Vertretern des Katholikenrats und des Familienbundes der Katholiken. „Hier wäre eine Klärung der Fragen durch die Deutsche Bischofskonferenz im Vorfeld zu wünschen gewesen.“ Insgesamt gab es im Bistum Magdeburg demnach 18 Rückmeldungen zur Fragebogenaktion von Einzelpersonen, Ehepaaren und Gremienvertretern.