Kommentar: Glaubenszeugnis der Jugend

Von Marie-Bernadette Weimann

Positive Presse, ein allgemeiner Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad in kirchlichen Kreisen und interessante mitwirkende Persönlichkeiten zeigen – der Kongress „Freude am Glauben“ ist auf Erfolgskurs. Dass es sich hier jedoch nicht um ein Symposium für Erwachsene handelt, die sich gern Vortrag um Vortrag zu kircheninternen, streitbaren oder brisanten Themen anhören, beweist ein vielfältiges Jugendprogramm. Die Einladung zum diesjährigen Jubiläumskongress ergeht nämlich wie immer auch an Kinder, Schüler und junge Erwachsene.

Warum genau sollten aber junge Menschen von dieser Tagung angesprochen sein? Zunächst einmal ist jeder – egal ob klein oder groß, jung oder alt – zum Kongress eingeladen, um dort ein Zeichen zu setzen für die Kirche und den Heiligen Vater. Ein solches Zeichen scheint jetzt wichtiger denn je. Diese Aufgabe betrifft auch die junge Generation, die Hoffnungsträger und für die Zukunft der Kirche bedeutend ist. Ganz abgesehen von diesem Appell an die Verantwortung auch der jungen Christen, stärkt ein Treffen wie das anstehende in Fulda im Glauben: Gemeinsam zu beten und zu erfahren, dass man mit seinem Glauben und seinen Überzeugungen nicht allein ist macht Mut – und das ist besonders für junge Menschen eine notwendige Erfahrung. Denn auf authentisches Christsein kommt es doch an! Vor allem dürfte das Kongressprogramm selbst Interesse wecken. Themen wie „Den richtigen Partner finden“ oder „Gegen den Strom schwimmen – an der Hand Mariens“ sind relevante Themen für jeden jungen Christen. Die Inhalte solcher Workshops können sowohl für aktive junge Gläubige als auch für Suchende in mancherlei Lebensfragen klärend sein; sie können aber auch Hilfe sein für junge Menschen, die schon lange wissen wollten, wie sie mit der einen oder anderen Lebenssituation am besten umgehen.

Aber nicht nur die Programminhalte sind vielversprechend, auch die Referenten machen das Kongressprogramm für junge Menschen zu einem besonderen Erlebnis, weil deutlich wird: Die Kirche hat spannende Mitglieder, die junge Menschen anspornen und ihnen Vorbild sein können. Um ein deutlich katholisches Profil und die Treue zur Kirche geht es bei dem Kongress und letztlich vermitteln dies die Referenten. Jugendliche haben Fragen. Glaubwürdige Antworten darauf können profilierte katholische Persönlichkeiten geben. Überdies besteht die Möglichkeit, interessante Gemeinschaften kennenzulernen. Daraus ergeben sich oft neue Kontakte und Angebote. Übrigens – ein guter Grund mehr, warum Jugendliche und junge Erwachsene nicht auf die Teilnahme am Kongress „Freude am Glauben“ verzichten müssen ist die Tatsache, dass für Kinder, Schüler und Studenten der Eintritt frei ist.