Kirchliche Gegenstände werden nicht versteigert

Wien (DT/KAP/KathNet) Eine Wiener Pfarrei wollte einen Beichtstuhl versteigern. Der Pfarrer meinte: „Käufer können ihn zu einem Spielhaus für Kinder, zu einer Ein-Personen-Sauna oder zu einer Bar umbauen.“ Dieses Versteigerungsangebot auf der Internetplattform „ebay“ ist am Montag zurückgezogen worden. Die öffentliche Versteigerung von Gegenständen, die der Sakramentenspendung oder der Verkündigung des Evangeliums dienen, sei nicht akzeptabel, erklärte der Pressesprecher der Erzdiözese Wien, Erich Leitenberger. Das Verkaufsangebot solle als Hilferuf verstanden werden: „Ich hoffe, dass sich Sponsoren finden, die nach diesem eindrücklichen Hilferuf der Pfarrei helfen, die notwendigen Renovierungsarbeiten zu finanzieren“, so Leitenberger. Mit dem Verkauf des Beichtstuhls hätte Geld für die Renovierung der Kirche aufgetrieben werden sollen. Das Angebot auf „ebay“ war am Montag mit einem Euro gestartet und erreichte einen Wert von 666,66 Euro, bevor es schließlich zurückgezogen wurde.