Katholikentag 2014 kostet 8,6 Millionen Euro

Regensburg (DT/KNA) Der Katholikentag 2014 in Regensburg soll 8, 6 Millionen Euro kosten. Das geht aus dem Dezember-Informationsbrief des Veranstalters hervor. Die Summe liegt etwas über der von vor zwei Jahren in Mannheim, als das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) 8, 3 Millionen Euro veranschlagte. Aufgebracht werden soll der Betrag zu etwa je einem Drittel von der öffentlichen Hand, der Kirche und durch Eigenmittel, dazu zählen auch Teilnehmerbeiträge. Im Einzelnen stellen laut Mitteilung Stadt und Landkreis Regensburg zusammen 1 Million, der Freistaat 1, 6 Millionen und das Bundesinnenministerium 0,4 Millionen Euro bereit. Das Bistum Regensburg will 1, 5 Millionen, der Verband der Diözesen Deutschlands eine Million Euro einsetzen. Von Sponsoren, Katholikentagsbesuchern sowie aus Kollekten und Verkaufserlösen sollen etwas mehr als 2, 8 Millionen Euro fließen. Außerdem sind fast 200 000 Euro Zuschüsse für Einzelprojekte und 75 000 Euro weitere Einnahmen eingeplant. Die für mehr als 1 000 Einzelveranstaltungen anfallenden Kosten würden durch den Trägerverein überwacht, durch alle Zuschussgeber und zum Abschluss auch durch externe Wirtschaftsprüfer kontrolliert, heißt es. So soll verhindert werden, dass die Ausgaben aus dem Ruder laufen. Kosten verursachen unter anderem die inzwischen fast 40 Hauptamtlichen in der Geschäftsstelle des Katholikentags.