Im Fokus: Der Priester

Präses Bernhard Schröder (Weihejahrgang 1974) leitet seit 1986 das Erzbischöfliche Jungeninternat Collegium Bernardinum in Attendorn. Der Paderborner Diözesanpriester hat das Jungeninternat zu einem Markenzeichen für schulische Förderung und solide religiöse Erziehung gemacht.

Der Gedanke an meine Priesterweihe

erinnert mich an die Indienstnahme durch Jesus Christus und das Wissen um das Gesandtsein.

Erfolg hat das Priesterjahr,

wenn die Spiritualität der Priester neu lebendig wird und die Bedeutung des Priestertums seitens der Gläubigen neu erkannt und geschätzt wird und wenn die Zahl der Berufungen einen Aufschwung erfahren könnte.

Vorbildlicher „alter Christus“ ist,

wer die Nachfolge Christi möglichst transparent lebt und verkündet.

Die ordentliche Seelsorge wird in Zukunft

mehr an kleine Gruppen oder Einzelne gerichtet sein.

Marienverehrung ist

das Gnadengeschenk an Maria zu erfassen und sie als dankbare Dienerin des Herrn zu betrachten.

Das Schöne am Zölibat

ist, verfügbar zu sein für Gott und die Menschen.

Der Teufel steckt

in der Oberflächlichkeit, der Gleichgültigkeit und in der Vernachlässigung des spirituellen Lebens.

Kaplänen empfehle ich

unbedingt eine geistliche Ordnung einzuhalten: tägliche Messfeier, Brevier, Schriftlesung.

Dankbar bin ich dem Heiligen Vater für

seine dogmatisch eindeutigen und tiefgehenden Aussagen zum Priestertum und seine spirituellen Impulse dazu.

Im Alter

hoffe ich, weiterhin die Freude am Herrn zu leben und auszustrahlen.