Gegen die Kirchenkrise: Frauen mit katholischer Power

In schwierigen Zeiten gab es in der Kirche stets Frauen, die für den Glauben, die Disziplin und die Wahrheit kämpften. Das macht Mut für heute.

Katholische Kirche in der Krise
Geiz und Gier, Machtlüsternheit und Geilheit, Trunksucht und Völlerei, dieser Katalog von Klerikersünden macht der Kirche zu schaffen. Foto: Friso Gentsch (dpa)

Wir haben es gerade erst wieder schmerzhaft und bitter erfahren müssen angesichts der verstörenden Meldungen aus Pennsylvania – die im Laufe ihrer zweitausendjährigen Geschichte so oft geschändete heilige Mutter Kirche steht im Kampf, sie liegt im Clinch mit Satan, sie steht in einem Krieg, in dem Seelen wie auch Körper verheert werden und der zuweilen manch einem bereits verloren scheint.

Papst Benedikt: Für die Wahrheit streitende Kirche

Der emeritierte Papst Benedikt sagt über den aus der Mode gekommenen Begriff der ecclesia militans, der streitenden Kirche, dass er die Wahrheit in sich trage, denn „wir sehen, wie das Böse die Welt beherrschen will, und dass es nötig ist, in den Kampf gegen das Böse einzutreten. Wir sehen, wie es dies in vielerlei Formen tut ... auch in der Maske des Guten, und so die moralischen Grundlagen der Gesellschaft zersetzt.“

Heilige Frauen in der katholischen Kirche: Kritik der geweihten Männer

Wie überall sonst, so stehen auch auf dem Gebiet des Lasters, der Sünde und des Verbrechens die Frauen nicht besser da als die Männer – allerdings stellen sie eben nicht die Geistlichkeit in der römisch-katholischen Kirche, und mit diesen geweihten Männern schlagen sich die heiligen Frauen Europas bereits seit über tausend Jahren herum: Geiz und Gier, Machtlüsternheit und Geilheit, Trunksucht und Völlerei, dieser Katalog von Klerikersünden klingt ein wenig mittelalterlich, hat aber an Brandaktualität nichts verloren.

Frauen mit katholischer Power braucht die Kirche. Lesen Sie dazu den Essay von Barbara Wenz in der Tagespost vom 30. August 2018. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

DT (jbj)