Forscher untersuchen Schäden am Kölner Dom

Köln (DT/KNA) Ein neues Forschungsprojekt am Kölner Dom untersucht, ob und inwieweit verschiedene Baustoffe sich untereinander negativ beeinflussen und eventuell die Verwitterung beschleunigen. Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner verwies am Dienstag vor Journalisten in Köln darauf, dass in der Geschichte des Baus verschiedene Natursteine verwendet worden seien. Bestimmte Gesteinsarten, die gegen ein anderes Material stoßen, zeigten größere Verwitterungsspuren. Das Forschungsvorhaben solle nun die Gründe dafür herausfinden und verlässliche Kriterien für Austauschmaterialien liefern. Wissenschaftlich begleitet wird das auf zwei Jahre angelegte Projekt vom Geowissenschaftlichen Zentrum der Universität Göttingen und von der Technischen Universität Dortmund, wie es hieß. Das Vorhaben kostet nach den Angaben 280 000 Euro und wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit mehr als 125 000 Euro unterstützt.