Erzbistum kritisiert Potsdam wegen fehlender Dokumente

Potsdam (DT/KNA) Das Erzbistum Berlin hat die Potsdamer Stadtverwaltung scharf kritisiert. Seit mehreren Monaten warte es auf zugesagte Vertragsunterlagen zum Kauf der Immobilie seiner Potsdamer Marienschule, erklärte der Vorsitzende des Fördervereins der Schule, Matthias Nowak, am Dienstag in Potsdam. Wegen dieser Verzögerungen könnten auch die geplanten Umbauarbeiten noch nicht beginnen. Bereits Anfang des Jahres hatten sich Erzbistum und Stadt grundsätzlich über den Kauf der Immobilie geeinigt. Die Schule wurde im vergangenen Sommer in Trägerschaft des Erzbistums eröffnet. Dazu wurden Räume einer von der Stadt aufgegebenen Schule gemietet. Die Einrichtung begann mit einer ersten Grundschul- und einer siebten Gymnasialklasse mit je 26 Schülern.