Erzbistum distanziert sich von Benediktinergemeinschaft

Paderborn (DT/KNA) Das Erzbistum Paderborn hat sich von der Benediktinergemeinschaft Porta Westfalica-Eisbergen distanziert. Es handele sich nicht um eine „vom Bischof oder Papst anerkannte Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche“, erklärte das Erzbistum am Mittwoch in Paderborn. Mit der Stellungnahme reagierte die Erzdiözese auf Zeitungsberichte, in denen die Gemeinschaft als „kleinstes Kloster Deutschlands“ porträtiert worden war. Die von der Gemeinschaft gefeierten Gottesdienste und gespendeten Sakramente seien kirchenrechtlich nicht erlaubt, hieß es weiter. Katholischen Gläubigen sei untersagt, an diesen teilzunehmen beziehungsweise diese zu empfangen. Die Gemeinschaft ist nach Angaben des Erzbistums bis heute nicht Mitglied der weltweiten benediktinischen Konföderation. Zwar gebe es von Seiten der Mitglieder Bemühungen um eine Aufnahme, jedoch liege ein entsprechendes Gesuch „bis zur Stunde nicht bei dem als Ortsbischof der Gemeinschaft zuständigen Erzbischof von Paderborn vor“.