Erzbistum Berlin erhält neue Kirchenzeitung

Berlin (DT/KNA) Das Erzbistum Berlin hat ab 1. April eine neue Kirchenzeitung. Dann gibt es sie als Diözesanausgabe der Kirchenzeitung „Tag des Herrn“, die im Leipziger Sankt-Benno-Verlag erscheint, wie das Erzbistum am Freitag bekannt gab. Sie löst die „Katholische SonntagsZeitung des Erzbistums Berlin“ ab, die seit 2003 im Augsburger Sankt Ulrich Verlag erscheint. Der im März auslaufende Herausgebervertrag wird nach Angaben des Erzbistums einvernehmlich nicht verlängert. Der „Tag des Herrn“ erscheint bereits für die ostdeutschen Bistümer Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz und Magdeburg in Herausgeberschaft ihrer Bischöfe. Die jeweiligen Ausgaben haben teilweise bistumsspezifische Inhalte. Derzeit beträgt die wöchentliche Auflage laut Sankt-Benno-Verlag mehr als 21 000 Exemplare. Die „Katholische SonntagsZeitung“ zählte im Erzbistum zuletzt rund 3 600 Abonnenten. Den überregionalen Mantelteil für den „Tag des Herrn“ wie für weitere deutsche Bistumsblätter liefert die in Osnabrück ansässige „Verlagsgruppe Bistumspresse“. In einem Beitrag an die Leser der „Katholischen SonntagsZeitung“ begründete Kardinal Rainer Maria Woelki das Ende der Kooperation mit „der strategischen Neuausrichtung der Medienaktivitäten des Bistums Augsburg“. Er hob hervor, die „Katholische SonntagsZeitung“ habe „Identität für das Erzbistum Berlin gestiftet, Debatten ermöglicht und geistliche Anregungen gegeben“. Der Erzbischof empfahl den Abonnenten, auch die neue Bistumszeitung zu beziehen, deren Herausgeber er wird. Die Umstellung auf die neue Ausgabe erfolge für sie automatisch, zudem sei der „Tag des Herrn“ im Abobezug etwa 40 Prozent günstiger als die gegenwärtige Kirchenzeitung.