Erzbistum Bamberg vergrößert Seelsorgebereiche

Bamberg (KNA) Das Erzbistum Bamberg bildet bis zum Herbst kommenden Jahres deutlich größere Seelsorgebereiche. Dazu werden aus den derzeit 95 Einheiten 35 neue gebildet, wie das Erzbistum am vergangenen Donnerstag mitteilte. Dabei sollen die Pfarreien und Kuratien sowie die entsprechenden Kirchenstiftungen zunächst unverändert erhalten bleiben. Neben den leitenden Pfarrern werde es in jeder neuen Seelsorgeeinheit auch einen hauptamtlichen Verwaltungsleiter geben, der die Seelsorger von Verwaltungsaufgaben entlaste, heißt es in der Mitteilung. Die Seelsorge werde demnach von pastoralen Teams unter der Leitung des Pfarrers getragen. Dabei gelte ein Stellenschlüssel von fünf pastoralen Mitarbeitern pro 12 000 Katholiken auf dem Land, sagte ein Sprecher des Erzbistums auf Anfrage. In der Stadt beziehe sich diese Zahl auf 17 000 Katholiken. Insgesamt sind 226 Stellen für dann rund 690 000 Katholiken in den 35 Seelsorgebereichen vorgesehen. Schon vor zwei Jahren hatte das Erzbistum einen neuen Stellenplan beschlossen.

Jeder neue Seelsorgebereich soll nun von einem Koordinator dabei unterstützt werden, die neuen Teams zu bilden und den Übergang zu koordinieren. Diese Phase ende mit der Ernennung der neuen Pfarrer, wenn auch die neuen Seelsorgebereiche offiziell mit entsprechenden Dekreten in Kraft gesetzt werden. Ziel der Neuaufteilung seien der Erhalt einer ansprechenden Verkündigung, lebensdienlicher Gottesdienste und einer guten Caritas, sagte Erzbischof Ludwig Schick.