Dresden und Berlin gedenken Mutter Teresas

Dresden (DT/KNA) Einen Festgottesdienst zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa (1910–1997) feiert das Bistum Dresden-Meißen am Donnerstag in Chemnitz. Die Messe mit Bischof Joachim Reinelt beginnt um 10 Uhr in der Kirchengemeinde Sankt Joseph, wie das Bistum ankündigte. In Chemnitz befindet sich seit 1983 die einzige sächsische Niederlassung der „Missionarinnen der Nächstenliebe“, die von Mutter Teresa gegründet wurden. Die vier Schwestern unterhalten eine Suppenküche und bieten obdachlosen Männern, Frauen und Kindern eine Unterkunft. 1984 und 1988 war Mutter Teresa in Chemnitz zu Besuch. Die albanisch-stämmige Ordensgründerin wurde für ihren vom indischen Kalkutta ausgehenden Dienst an Armen und Sterbenden weltbekannt. Sie erhielt dafür 1979 den Friedensnobelpreis, 2003 sprach Papst Johannes Paul II. sie selig. Ein Verfahren zu ihrer Heiligsprechung ist im Gange. Auch der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky feiert am Donnerstag einen Gedenkgottesdienst zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa. Er beginnt um 10 Uhr in der Kreuzberger Kirche Sankt Marien/Liebfrauen (Wrangelstraße 50/51), wie das Erzbistum Berlin ankündigte. In dieser Kirchengemeinde unterhalten die von Mutter Teresa gegründeten „Missionarinnen der Nächstenliebe“ seit 27 Jahren eine Suppenküche für Arme.