Der Papst will keine laschen Priester

Vatikanstadt (DT/KNA) Papst Franziskus will nach eigenem Bekunden keine laschen Priester. In der Kirche sei „kein Platz für Mittelmäßigkeit, die nur dazu führt, das heilige Volk Gottes zum eigenen Vorteil zu benutzen“, mahnte Franziskus am Montag italienische Priesteramtskandidaten. Wer nicht bereit sei, als „Stimme Christi“ unermüdlich für die Gläubigen einzutreten, solle den Mut haben, einen anderen Weg zu wählen, sagte der Papst bei dem Treffen im Vatikan. Unter Anspielung auf ein Wort des Propheten Ezechiel sagte Franziskus: „Weh den schlechten Hirten, die nur sich selbst und nicht die Herde weiden.“ Priester hätten die christliche Botschaft in Wort und Tat zu vermitteln. Dies verlange Gebet und die tägliche Meditation über das Evangelium sowie regelmäßige Beichten. Ein Priester müsse sich selbst durch die Eucharistiefeier im Glauben und in der Liebe stärken, um diese an die Gläubigen weiterzugeben.