Bistum stellt Film über Anna Schäffer vor

Regensburg (DT/KNA) Das Bistum Regensburg hat einen offiziellen Film zur Heiligsprechung von Anna Schäffer (1882–1925) produziert. Eine DVD des Werks übergab Domvikar Thomas Pinzer am Freitag an Diözesanadministrator Wilhelm Gegenfurtner. Der 27-minütige Film mit dem Titel „Anna Schäffer. Leben und Bedeutung einer Heiligen“ verbindet Dokumentarisches mit szenischen Teilen und wurde größtenteils von Silke Jäger aus der Medienabteilung des Bistums produziert. Die DVD soll Pfarreien, Schulen sowie Verbände auf die Heiligsprechung der Mystikerin am 21. Oktober durch Papst Benedikt XVI. in Rom vorbereiten. Die aus dem Bistum Regensburg stammende Schäffer war bereits 1999 von Johannes Paul II. seliggesprochen worden. Sie kam 1882 als Tochter eines Schreiners in Mindelstetten, das zum Landkreis Eichstätt gehört, zur Welt und war später Dienstmagd. Eigentlich wollte sie Missionsschwester werden, bis ein schwerer Unfall ihre Pläne durchkreuzte. 1901 verbrannte sich die junge Frau beide Beine mit kochender Lauge und blieb seither ans Krankenbett gefesselt. Ihr mehr als 25 Jahre währendes Leiden in Armut trug sie im Glauben. Mit vielen Personen korrespondierte Schäffer über religiöse Fragen. Seit 1910 stellten sich an ihrem Körper Male ein, die den Wundmalen Christi glichen. Zu ihrem Grab fanden schon früh sehr viele Pilger, die sie um Fürbitte in ihren Nöten anriefen.